zur Navigation springen
Anzeige

Anzeige
Anzeige

Politik

26. Oktober 2014 | 04:40 Uhr

Nach der Bundestagswahl : Rösler raus - Kubicki mit Bundesambitionen

vom

Nach dem FDP-Desaster bei der Bundestagswahl bietet FDP-Chef Rösler seinen Rücktritt an. Wolfgang Kubicki stellt fest: „Ich stehe zur Verfügung.“ Als Bundesparteivorsitzenden sieht er jedoch nicht sich selbst.

Nach dem Debakel bei der Bundestagswahl zieht FDP-Chef Philipp Rösler die Konsequenzen. „Ich stelle mein Amt zur Verfügung“, sagte Rösler nach dpa-Informationen aus Teilnehmerkreisen am Montag in einer Sitzung des Bundesvorstandes. Auch das übrige Präsidium sei zu diesem Schritt bereit, hieß es. Erwartet wird, dass auch die Vorstandsmitglieder ihre Posten zur Verfügung stellen. Der für Januar geplante Europa-Parteitag soll auf Dezember vorgezogen werden, um den Neuanfang zu beschließen. Als neuen Parteichef wünschen sich mehrere Führungsmitglieder Ex-Generalsekretär Christian Lindner. Parteikreisen zufolge wäre Wolfgang Kubicki als künftiger Generalsekretär denkbar.

Anzeige
Anzeige

Die Liberalen im Kieler Landtag verlangen eine zentrale Rolle ihres Fraktionschefs Wolfgang Kubicki bei der personellen Erneuerung an der Parteispitze. Das künftige Führungspersonal müsse aus den Ländern kommen, sagte Fraktionsvize Christopher Vogt der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Parteivize Christian Lindner und Kubicki müssten mehr Verantwortung übernehmen. "Um die beiden herum wird sich ein neues Führungsteam bilden müssen." Ob Kubicki als stellvertretender Parteivorsitzender, Generalsekretär oder in einer anderen Funktion in der Führungsspitze eine wichtige Rolle übernehme, werde sich zeigen.

 

Vor einer FDP-Präsidiumssitzung in Berlin plädierte Kubicki für Parteivize Lindner als neuen Vorsitzenden. "An Christian Lindner kommt niemand vorbei. Er ist jemand, der die Partei aus der Lethargie herausführen kann", sagte Kubicki. Nach dem FDP-Debakel bei der Bundestagswahl wurde auf der Präsidiumssitzung ein Rücktrittsangebot von FDP-Chef Philipp Rösler erwartet. Kubicki sagte dazu: "Der nächste Parteitag muss eine neue Führung wählen. Es kann nicht soweitergehen, definitiv nicht.

Auf NDR 1 Welle Nord versicherte Kubicki, er stehe zur Verfügung, wenn es darum gehe, die Partei aus den Ruinen wieder aufzubauen. "Aber in welcher Funktion, in welcher Formation, das werden wir heute im Laufe des Tages entscheiden."

Vogt forderte: "Es muss einen klaren Neuanfang geben." Die FDP müsse auch wieder mehr Eigenständigkeit zeigen. "Dieses Angekette an die Union und dieses fast Unterwürfige gegenüber der Kanzlerin haben uns massiv geschadet."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige