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Panorama

20. Dezember 2014 | 04:39 Uhr

Auftritt in Talksendung : Helmut Schmidt und seine sachliche Romanze

vom

"Wir waren aneinander gewöhnt seit Jahrzehnten": Altkanzler Helmut Schmidt hat die Beziehung zu Ruth Loah als eine "selbstverständliche Entwicklung" bezeichnet.

Hamburg | Am Dienstabend wurde der Auftritt des SPD-Politikers (93) in der ARD-Talksendung "Menschen bei Maischberger" ausgestrahlt. Auf die Frage der Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger, ob er glücklich sei, antwortete der Altkanzler nur knapp: "Glück ist ein sehr relativer Begriff." Das große Interesse der Öffentlichkeit an seiner neuen Lebensgefährtin habe ihn nicht überrascht.
In der Sendung bezeichnete er die 78-Jährige als "meine Freundin Frau Loah". Schmidt lebt nach eigenen Worten aber nicht mit seiner Partnerin zusammen. "Das würde die Dinge komplizieren", betonte der Altkanzler, der während der Sendung wieder viele Zigaretten rauchte. Auch seine Freundin sei Raucherin, allerdings nicht so stark wie er.
Gesprächiger wurde Schmidt bei politischen Themen
Vergangene Woche hatte Schmidt bestätigt, dass er mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Loah zusammen ist. Schmidts Ehefrau Loki war im Oktober 2010 im Alter von 91 Jahren gestorben. Die beiden waren fast sieben Jahrzehnte verheiratet. Der in Hamburg lebende Politiker war zwischen 1974 und 1982 Bundeskanzler. Dabei erlangte er Ansehen als umsichtiger Krisenmanager, sein Wort hat bis heute Gewicht.
Die 1933 in Hannover geborene Loah hat vom Typ her große Ähnlichkeit mit Loki Schmidt. Loah war bereits in den 60er Jahren Helmut Schmidts Mitarbeiterin und ist seit langem eine seiner engsten Vertrauten. Zusammen mit Schmidts Ehefrau gaben beide auch ein Buch heraus ("Kindheit und Jugend unter Hitler"). Loah und der Altkanzler traten in den vergangenen Monaten bereits mehrmals gemeinsam auf. Viel Aufhebens will der 93-Jährige nicht um sein neues Glück machen. Seine Antworten zu seiner neuen Lebensgefährtin sind wortkarg und diskret.
Gesprächiger wurde er bei politischen Themen. Die Sorge um den Euro könne man nicht unterdrücken, sagte er. Es sei jedoch falsch, von einer Eurokrise zu sprechen, es handle sich vielmehr um eine Schuldenkrise. "Das wäre alles nicht so tragisch, wenn wir jemanden hätten in Europa, der einen Überblick über das Gesamtproblem hat." Forderungen, das finanziell angeschlagene Griechenland müsse die Eurozone verlassen, kritisierte Schmidt. Es sei ein Fehler gewesen, die Griechen überhaupt aufzunehmen, sagte er. Doch nun müsse man die Konsequenzen tragen.

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erstellt am 09.Aug.2012 | 08:35 Uhr

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