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Panorama

02. September 2014 | 08:43 Uhr

Auftritt in Talksendung : Helmut Schmidt und seine sachliche Romanze

vom

"Wir waren aneinander gewöhnt seit Jahrzehnten": Altkanzler Helmut Schmidt hat die Beziehung zu Ruth Loah als eine "selbstverständliche Entwicklung" bezeichnet.

Hamburg | Am Dienstabend wurde der Auftritt des SPD-Politikers (93) in der ARD-Talksendung "Menschen bei Maischberger" ausgestrahlt. Auf die Frage der Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger, ob er glücklich sei, antwortete der Altkanzler nur knapp: "Glück ist ein sehr relativer Begriff." Das große Interesse der Öffentlichkeit an seiner neuen Lebensgefährtin habe ihn nicht überrascht.
In der Sendung bezeichnete er die 78-Jährige als "meine Freundin Frau Loah". Schmidt lebt nach eigenen Worten aber nicht mit seiner Partnerin zusammen. "Das würde die Dinge komplizieren", betonte der Altkanzler, der während der Sendung wieder viele Zigaretten rauchte. Auch seine Freundin sei Raucherin, allerdings nicht so stark wie er.
Gesprächiger wurde Schmidt bei politischen Themen
Vergangene Woche hatte Schmidt bestätigt, dass er mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Loah zusammen ist. Schmidts Ehefrau Loki war im Oktober 2010 im Alter von 91 Jahren gestorben. Die beiden waren fast sieben Jahrzehnte verheiratet. Der in Hamburg lebende Politiker war zwischen 1974 und 1982 Bundeskanzler. Dabei erlangte er Ansehen als umsichtiger Krisenmanager, sein Wort hat bis heute Gewicht.
Die 1933 in Hannover geborene Loah hat vom Typ her große Ähnlichkeit mit Loki Schmidt. Loah war bereits in den 60er Jahren Helmut Schmidts Mitarbeiterin und ist seit langem eine seiner engsten Vertrauten. Zusammen mit Schmidts Ehefrau gaben beide auch ein Buch heraus ("Kindheit und Jugend unter Hitler"). Loah und der Altkanzler traten in den vergangenen Monaten bereits mehrmals gemeinsam auf. Viel Aufhebens will der 93-Jährige nicht um sein neues Glück machen. Seine Antworten zu seiner neuen Lebensgefährtin sind wortkarg und diskret.
Gesprächiger wurde er bei politischen Themen. Die Sorge um den Euro könne man nicht unterdrücken, sagte er. Es sei jedoch falsch, von einer Eurokrise zu sprechen, es handle sich vielmehr um eine Schuldenkrise. "Das wäre alles nicht so tragisch, wenn wir jemanden hätten in Europa, der einen Überblick über das Gesamtproblem hat." Forderungen, das finanziell angeschlagene Griechenland müsse die Eurozone verlassen, kritisierte Schmidt. Es sei ein Fehler gewesen, die Griechen überhaupt aufzunehmen, sagte er. Doch nun müsse man die Konsequenzen tragen.

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von sh:z
erstellt am 09.Aug.2012 | 08:35 Uhr

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01. | Udo Damerau | 09.08.2012 | 19:39 Uhr
@ STEFAN GREVE 09.08.2012 10:39

Ihr Frage, Herr Greve: "WAS hat das alles mit Helmut Schmidt zu tun?"

Da ich die Diskussion angezettelt habe, möchte ich das nicht unbeantwortet lassen. Vielleicht haben Sie meinen Betreff überlesen:
"...sein Wort hat bis heute Gewicht..." Das ist ein Zitat aus dem Artikel.

Die anschließenden Zitate haben zwar keinerlei Beziehung zum zentralen Thema des Artikels - seine Beziehung zu Ruth Loah - aber immerhin zu ihm, und sie zitieren ihn aus relativ junger Vergangenheit zu einem Thema, das nun nicht eben unwichtig ist.

Jetzt erneut näher darauf einzugehen, erübrigt sich hoffentlich; ich denke, sie werden verstehen, was ich meine.

Und da ich weniger als zwanzig Jahre jünger bin als er, kann ich ihm vielleicht einiges nachfühlen, mich Ihnen anschließen und ihm jetzt auch nachträglich ´Alles Gute´ wünschen - obwohl er es hier wohl kaum lesen wird.

Außerdem danke ich der Onlie-Redaktion für ihre Geduld; Sie, die Redaktion, werden wissen, wie ich das meine - das darf ja auch ´mal geschrieben werden, denke ich.

02. | Kay Jürgensen | 09.08.2012 | 12:35 Uhr
@ HANS STEIN

Helmut Schmidt ließ nicht geringsten Zweifel daran, Griechenland in der Euro- Zone behalten zu wollen, auch den Euro sollte man behalten. Er hätte Griechenland zwar nicht aufgenommen aber nun hätte man den Schlamassel und müsse damit klarkommen. Im Gegenteil, er bescheinigte dem bayrischen Finanzminister Söder, der die Griechen gerne`herausschmeißen würde, auf seine bekannt hanseatische, spöttische Weise er sei wohl ein " ganz besonderer Fachmann".

Den Vorschlag von Gabriel, die Schulden zu vergemeinschaften sah er als ultima ratio wenn auch nicht gewünscht aber wohl unabwendbar, will man den Euro und die Euro-Zone stabilisieren und unangreifbar machen, eine echte Alternative zu der Taktiererei von Frau Merkel. Überhaupt sah er die Notwendigkeit, wieder einen westlich und europäisch orientierten Bundeskanzler zu haben, nachdem Frau Merkel erst Demokratie erlernen musste und Deutschland von zwei Ostdeutschen geführt werde.

Alles in allem, recht hat Helmut Schmidt, er sieht was politisch kommt und unausweichlich ist, sonst ist Europa nur eine Absichtserklärung.

03. | Hans Stein | 09.08.2012 | 11:36 Uhr
UDO DAMERAU 09.08.2012 08:16

"Was hat die Analyse und Beantwortung eines Kommentars mit mangelnder Kritikfähigkeit zu tun - und die Reflextionsfähigkeit (Reflektionsfähigkeit oder Reflexionsfähigkeit?) habe ich überhaupt nicht verstanden, Herr Stein."

Genau, Herr Damerau, weil Sie es nicht verstanden haben, sind Sie nicht reflextionsfähig, was Herr Greve ja auch noch mal bestätigt.

Im übrigen zweifle ich nicht daran, dass Sie viele Klima-Kenntnisse besitzen. Aber in der Schule hieß es in diesen Fällen: "Thema verfehlt". Die Note fünf oder sechs können Sie sich aussuchen....

04. | Stefan Greve | 09.08.2012 | 10:39 Uhr
Frage an die Vorkommentatoren?

WAS hat das alles mit Helmut Schmidt zu tun?
Der gute Mann hat ein neues Glück gefunden und das Klima wird diesen alten, aber glücklichen wohl nichtmehr sonderlich interessieren!
Ich wünsche ihm alles gute, schönen Tag noch . . .

05. | Udo Damerau | 09.08.2012 | 09:08 Uhr
@ REINHARD W. 09.08.2012 08:45

.
Deutsche Sprache - schwere Sprache...
.
Nun bin ich ebenso (wenig) schlau wie vorher, denn
"Mit keiner Silbe habe ich Ihre Ansichten in Frage gestellt"
bedeutet weder,
- dass Sie mit meinen Ansichten übereinstimmen,
- noch, dass Sie sie ablehnen -
es bedeutet lediglich, dass Sie sich nicht dazu äußern / geäußert haben.

Also was denn nun: ´Killen´ wir das Klima mit CO2 oder nicht, um in Ihrer Terminologie zu bleiben?

06. | Reinhard W. | 09.08.2012 | 08:45 Uhr
@ Udo Damerau

Ich möchte diesen Artikel über Helmut Schmidt nicht als Arena für inhaltsfremde Kommentare nutzen. Nur noch einmal extra für Sie, Herr Damerau : lesen Sie doch bitte meinen Kommentar vom 9.08. 7.49 Uhr halb so aufgeregt und ohne Scheuklappen. Dort steht gleich im 2. Satz : " Mit keiner Silbe habe ich Ihre Ansichten in Frage gestellt". So, nun ziehe ich die Hosen wieder hoch und wünsche Ihnen gute Besserung...

07. | Udo Damerau | 09.08.2012 | 08:41 Uhr
@ FRANK W. 09.08.2012 08:34

Falls noch nicht geschehen, kann die Hose wieder hoch.
Durch ´Klimakiller´ weiß ich jetzt, auf welcher Seite Sie stehen.


08. | Frank W. | 09.08.2012 | 08:34 Uhr
Klimakiller Schmidt

Während der Sendung hat er 8 Ziggis gequalmt und damit die Umwelt und das Klima geschädigt, außerdem billigend in Kauf genommen dass andere Personen Gesundheitsgefahren ausgesetzt werden.

09. | Udo Damerau | 09.08.2012 | 08:16 Uhr
@ Hans Stein und Reinhard W

"Aber was hat das mit dem Pressebericht zu tun...?"
Das hat Reinhard W mit `Schlagwort´ beantwortet, womit er Helmut Schmidt meint; ein anderer Bezug besteht nicht - aber das IST einer.

"...habe ich nicht ein Wort zum Klima gelesen..." ich auch nicht - aber ´Helmut Schmidt´ steht da.

"Mein Kommentar bezog sich nur auf den mal wieder fehlenden Bezug zu obigem Artikel" - hatten wir bereits.

"Daß Sie sich blind auf jedes Schlagwort stürzen..." - hatten wir auch bereits, wobei ich mich frage, wie Sie das mit dem ´blind´meinen.

"Wieder losgeprescht ohne Überlegung...." Einspruch! MIT Überlegung.

"...ellenlange, teils sich ständig wiederholende aber durchaus auch fundierte Kommentare schreiben..."
Zunächst Dank für das ´durchaus fundiert´, womit das ´ellenlang´ erklärt sein dürfte; und die ´ständige Wiederholung´ hatten wir bereits gestern.

Allerdings, Herr W, haben Sie ´die Hose immer noch oben´, denn das ´durchaus fundierte Kommentare´ beantwortet meine Frage nach Ihrem Standort nicht.

Wo Sie meine mangelnde ´Reflextionsfähigkeit´ und ´Kritikfähigkeit´ gefunden haben, ist mir allerdings ein Rätsel.
Was hat die Analyse und Beantwortung eines Kommentars mit mangelnder Kritikfähigkeit zu tun - und die Reflextionsfähigkeit (Reflektionsfähigkeit oder Reflexionsfähigkeit?) habe ich überhaupt nicht verstanden, Herr Stein.

10. | Reinhard W. | 09.08.2012 | 07:49 Uhr
@ Udo Damerau

Ich bedaure sehr Ihre mangelnde Kritikfähigkeit, Herr Damerau. Mit keiner Silbe habe ich Ihre Ansichten in Frage gestellt. Mein Kommentar bezog sich nur auf den mal wieder fehlenden Bezug zu obigem Artikel. Daß Sie sich blind auf jedes Schlagwort stürzen und ellenlange, teils sich ständig wiederholende aber durchaus auch fundierte Kommentare schreiben, ist eine andere Sache. Warum wohl wurde Ihr Kommentar zu Helmut Schmidt am 3.08. wohl entfernt ? Wieder losgeprescht ohne Überlegung....

11. | Hans Stein | 08.08.2012 | 22:48 Uhr
Klimaschutz?

Herr Schmidt mag ja Recht haben mit seinen Äußerungen zum Klimaschutz.
Aber was hat das mit dem Pressebericht zu tun, Herr Damerau? Nichts, rein gar nichts! Ihre Erklärungen zu REINHARD W. zeigen mir, dass Sie nicht reflextionsfähig sind. Also, noch mal: In dem Pressebericht habe ich nicht ein Wort zum Klima gelesen! Ein Kommentar zur Euro-/Schuldenkrise wäre dagegen angebracht.

Zum Artikel:
Leider lässt Schmidt offen, was er denn mit den Konsequenzen meint. Austritt und zurück zur Drachme, Insolvenz oder weiter zaheln? An diesem Punkt ist er halt ein Politiker wie alle anderen: Nur keine klare Stellung beziehen.

12. | Udo Damerau | 08.08.2012 | 22:12 Uhr
@ REINHARD W. 08.08.2012 18:58 - - - Nachtrag

"...leider kontraprodiktiv..." Das war noch unbeantwortet.
Zunächst zum ´kontraproduktiv´:
Beziehen Sie das auf ´unglaubwürdiger´?
Dann wäre es überflüssig, weil pleonastisch.
Beziehen Sie es auf die Wiederholungen (...mit jedem...)?
Das hatten wir bereits in meiner ersten Antwort.

Und zum ´leider´:
Wie darf ich das verstehen?
Meinen Sie, weniger oder weniger oft, wäre mehr, wirksamer?
Das wage ich zu bezweifeln. Sehen Sie sich die Medien und den SHZ an.
Wollen Sie mich vielleicht unterstützen?
Falls das also ein gut gemeinter Rat sein sollte, dann machen Sie doch bitte mit!

Unter´m Strich:
Ihre Meinung zum angeblich menschengemachten Klimawandel durch CO2 und zur angeblichen Gefahr der globalen Temperatursteigerung und zu den angeblich erforderlichen Maßnahmen kenne ich bisher nicht.

Also in nicht eben salonfähigem Deutsch ausgedrückt: ´Hosen runter!´ - oder zivilisierter: ´Wo stehen Sie?´

Ihre obige, bisherige Reaktion ist jedenfalls nicht sehr ´produktiv´.




13. | Udo Damerau | 08.08.2012 | 19:24 Uhr
REINHARD W. 08.08.2012 18:58

"Mir(t) jedem unplazierten Kommentar..."
Das verstehe ich nicht; wieso unplaziert? Der ist doch plaziert - steht doch da.

Und wieso "unglaubwürdiger"?
Fakten bleiben auch bei Wiederholung Fakten, und außerdem habe ich die Ansichten von Helmut Schmidt (bis auf einen von der Redaktion gelöschten Beitrag) erstmals zitiert - was daran macht mich ´unglaubwürdiger´?

Wenn Sie meinen, dass ich mit meinen Fakten zum Klimawandel nicht glaubwürdig bin oder unrecht habe, dann belegen Sie das bitte.

Oder meinen Sie vielleicht, dass die ständigen Wiederholungen der angeblichen Gefahren des Klimawandels in allen Medien diese unglaubwürdig machen?

Und vor allem: Sie sind nicht der einzige Leser / Kommentator hier.



14. | Reinhard W. | 08.08.2012 | 18:58 Uhr
@ Udo Damerau

Mir jedem unplazierten Kommentar machen Sie sich unglaubwürdiger,Herr Damerau...wie schon an anderer Stelle erwähnt : leider kontraproduktiv !

15. | Udo Damerau | 08.08.2012 | 16:49 Uhr
"...sein Wort hat bis heute Gewicht..."

http://www.bild.de/news/2007/news/ex-bundeskanzler-interview-1936410.bild.html 03.06.2007

BILD: "Erstmals steht der Klimaschutz ganz oben auf der G8-Agenda. Ist die Situation so dramatisch, wie der Weltklima-Rat behauptet?"

Schmidt: "Dieser Weltklima-Rat hat sich selbst erfunden, den hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung Weltklima-Rat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte ist hysterisch, überhitzt, auch und vor allem durch die Medien.Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde gegeben, seit es sie gibt....
Aber sich darüber aufzuregen und zu meinen, diesen Wechsel könnte der Mensch durch gemeinsamen Beschluss in Heiligendamm aufhalten, das ist reine Hysterie, das ist dummes Zeug."

http://www.readers-edition.de/2011/03/07/altkanzler-helmut-schmidt-einige-der-beteiligten-forscher-des-weltklimarates-haben-sich-als-betrueger-erwiesen/ 7. März 2011, 13:20 Uhr

Am 11. Januar hatte die Max-Planck-Gesellschaft Helmut Schmidt anlässlich der Veranstaltung “Verantwortung der Forschung im 21. Jahrhundert” zu einem Vortrag eingeladen. Dort äußerte Schmidt sich erneut zur globalen Erwärmung und zum Weltklimarat (IPCC).

“Wir wissen, dass es natürlicherweise immer Eiszeiten und Warmzeiten gegeben hat; wir wissen jedoch nicht, wie groß gegenwärtig und künftig der von Menschen verursachte Beitrag zur heutigen globalen Erwärmung ist...
Die von einer internationalen Wissenschaftlergruppe (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) bisher gelieferten Unterlagen stoßen auf Skepsis, zumal einige der beteiligten Forscher sich als Betrüger erwiesen haben.
Jedenfalls sind die von einigen Regierungen öffentlich genannten Zielsetzungen bisher weniger wissenschaftlich als vielmehr lediglich politisch begründet. Es scheint mir an der Zeit, dass eine unserer wissenschaftlichen Spitzenorganisationen die Arbeit des IPCC kritisch und realistisch unter die Lupe nimmt ..."

Gewichtig aber ungehört?

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