zur Navigation springen
Anzeige

Anzeige
Anzeige

Leute

20. Dezember 2014 | 01:06 Uhr

Hollywood-Erfolgsgarant : Wolfgang Petersen mit "Metropolis" für Lebenswerk geehrt

vom

Jubelnd und mit Standing Ovations hat die Welt der Filmemacher Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen ("Troja", "Das Boot") gefeiert. Am Sonntagabend bekam der weltweit erfolgreichste deutsche Regisseur der letzten Jahrzehnte in München den Ehrenpreis des Deutschen Regiepreises "Metropolis" für sein Lebenswerk. Verliehen wurde die Ehrung vom Bundesverband Regie.
Der Preis für seine filmische Lebensleistung sei für den 71-Jährigen noch lange kein Grund, ans Aufhören zu denken. Er wolle "nochmal richtig zuschlagen", sagte Petersen, der in Emden geborgen wurde und in Mecklenburg bzw. Hamburg die ersten Jahre seines Lebens verbrachte. Ein Jahrzehnt sei mindestens noch drin. "Jetzt erst recht." Der Geehrte bat daraufhin, so etwa im Jahr 2025 einen weiteren Lebenswerk-Preis zu bekommen.

Anzeige
Anzeige

"Intergalaktisch großartig"

Zuvor hatte Laudator Dominik Graf Hollywood-Regisseur Petersen als außergewöhnlichen Filmemacher geehrt. Er mache einen "intergalaktisch großartigen Job". Nur eins bedauerte Graf: "Ich als Ihr Fan kann Sie sicher nicht überreden, einen "Tatort" zu machen. Aber schön wärs ja schon." Petersen hatte in den 1970er Jahren überaus erfolgreich für den Sonntagskrimi der ARD gearbeitet.
Petersen zeigte sich gerührt von der langen und sehr persönlichen Lobeshymne: "Ich bin völlig geplättet. Dies ist ein ganz, ganz großer Moment für mich." Er selbst bedankte sich vor allem bei der Regieassistentin, mit der er "jeden Abend nach Drehschluss ins Bett steige": seiner Frau Maria. Seit 34 Jahren seien die beiden verheiratet, seit 40 Jahren kennten sie sich. "Wenn das kein Lebenswerk ist."
Der Ehrenpreis ist mit 20:000 Euro dotiert. Petersen sei der weltweit erfolgreichste deutsche Regisseur der letzten Jahrzehnte, hieß es in der Begründung. Seine Filme "Troja" (2004), "Air Force One" (1997) oder "In the Line of Fire" (1993) waren Publikumsmagnete und spielten nach Angaben des Bundesverbandes Regie jeweils 100 Millionen US-Dollar oder mehr ein. "Sie boten dem Kinogänger Spannung auf allerhöchstem Niveau" - ebenso wie seine deutschen Welterfolge "Die unendliche Geschichte" (1984) und "Das Boot" (1981).

Ehrungen für die Filme des Jahres

Der Deutsche Regiepreis "Metropolis" wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal vom Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure vergeben. Dessen mehr als 700 Mitglieder stimmten über die Preisträger ab.
In der Kategorie "Kinofilm" gewann Christian Zübert für seinen Film "Dreiviertelmond". Regisseurin Dagmar Hirtz wurde für "Die Hebamme" in der Kategorie "Fernsehfilm" geehrt, Arne Feldhusen für "Der Tatortreiniger" in der Kategorie "Fernsehserie". Als bester Nachwuchsregisseur wurde David Wnendt für Neonazi-Film "Kriegerin" ausgezeichnet. Als beste Regisseurin in der Kategorie "Dokumentarfilm" Maria Speth für "Neun Leben". Beste Schauspielerin ist für die Regisseure Inka Friedrich, bester Schauspieler Charlie Hübner. Als bester Produzent wurde der "Cloud-Atlas"-Produzent Stefan Arndt ausgezeichnet.

zur Startseite

von
erstellt am 18.Dez.2012 | 09:36 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige