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Kultur

21. Oktober 2014 | 13:54 Uhr

Eutiner Festspiele : Eine Nacht der Freude

vom

Erleichterung bei der Premierenfeier von "Don Giovanni". Kulturminister Ekkehard Klug stellte fest: "Jetzt keine Sorgen mehr um die Festspiele."

Eutin | Es wurde eine lange Nacht in der Opernscheune: Die Premierenfeier wurde getragen von Jubel über den langen Beifall für Jörg Fallheiers Inszenierung des "Don Giovanni", aber auch von der allgemeinen Erleichterung darüber, dass auf der Eutiner Freilichtbühne weiter Opern gespielt werden.

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Kulturminister Ekkehard Klug brachte weit nach Mitternacht die Festgesellschaft mit seiner Feststellung zum Jubeln: "Nach diesem Erfolg muss man keine Sorgen mehr um die Eutiner Festspiele haben." Und er verbeugte sich ausdrücklich vor dem großen Beitrag der jungen Musiker aus Lawrence dazu: "Leonard Bernstein hat bei der Gründung des Schleswig-Holstein Musik Festivals das Motto geprägt: Lasst uns als Freunde Musik machen. In dem Sinne hat sich die Musikhochschule von Lawrence viele neue Freunde in Deutschland gemacht."

Wie hart das Orchester aus den USA in den knapp zwei Wochen seit der Ankunft in Eutin gearbeitet habe, unterstrich Dirigent Rudolf Piehlmayer. "Ich kann alle nur loben, mit welcher Hingabe sie als ja noch fast jungfräuliche Musiker bei den Proben zu Werke gingen. Ich weiß, dass ich nicht gerade wenig verlange. Trotzdem blieb das Klima gut, und ich glaube, jetzt haben alle gehört, welch gutes Ensemble hier spielt."

Dem Regisseur und künstlerischen Leiter der Festspiele, Jörg Fallheier, strahlte die Freude über den Premierenerfolg aus allen Sätzen und Blicken. "Der Applaus war wunderbar", sagte er und lobte das gesamte Ensemble und auch die Helfer hinter den Kulissen für eine freundschaftliche Zusammenarbeit. Rainer Wulff, als alter "Don Giovanni" in einer Erzählerrolle eingebunden und mit Fallheier aus dessen drei früheren Intendantenjahren in Eutin gut vertraut , gab die Komplimente gerührt zurück: "Jörg Fallheier ist zu uns zurückgekommen."

Freude strahlten auch die WVE-Vertreter Hans-Wilhelm Hagen und Klaus Hoth aus. Hoth: "Dass wir heute hier stehen, hätte ich mir vor neun Monaten nicht träumen lassen. Darauf sind wir ein bisschen stolz."

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von
erstellt am 18.Jul.2011 | 03:45 Uhr

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