KULTUR
Kokoschkas spontane Werke in Stade zu sehen
Stade. <M></M> Unter dem Titel "Capriccio. Faszination des Augenblicks" zeigt das Stader Kunsthaus von Sonntag, 12. Februar, an selten ausgestellte Werke des österreichischen Künstlers Oskar Kokoschka (1886-1980). Bis zum 28. Mai sind dort 153 Werke des Malers, Grafikers und Schrift stellers zu sehen, der zu den herausragenden Künstlern des Expressionismus zählt. Mit einem Überblick über Kokoschkas spontane Arbeiten würdige das Kunsthaus einen bislang wenig beachteten Teil seines Werkes, sagte Kurator und Hauptleihgeber Heinz Spielmann. Der Ham burger Kunsthistoriker und ehemalige Landesmuseumsdirektor von Schleswig-Holstein stand lange in engem Austausch mit Kokoschka und gehört zu seinen herausragenden Kennern. Verbindendes Element der ausgestellten Werke ist immer das Spontane, denn es handelt sich stets um flüchtig geschaffene Kunstwerke. "Capriccio" bezeichnet spontan-launige Einfälle, die zum Wesen von Kokoschka gehörten. Er konnte blitzschnell Skizzen auf das Papier bringen, etwa im Zirkus, beim Abendessen mit Freunden oder auf Reisen, wo zur Not auch die Motorhaube eines Autos als Unterlage genügte.
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