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Kultur

01. August 2014 | 15:53 Uhr

"Hänsel und Gretel" : 200 Opernbesucher trotzen Nieselregen

vom

Im zweiten Anlauf konnte dann endlich am Sonntag die Premiere von "Hänsel und Gretel" gefeiert werden.

eutin | Nachdem Freitagabend erstmals in der Geschichte der Eutiner Festspiele eine Premiere ins Wasser gefallen war, ist gestern Abend die Oper "Hänsel und Gretel" aufgeführt worden. Zumindest bis Redaktionsschluss (zu Pausenbeginn) trotzten etwas mehr als 200 Zuschauer, aber auch die Künstler auf der Bühne und die Musiker im Orchestergraben einem feinen Nieselregen.

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Etwas besser hatten es am Sonnabend die Akteure und Gäste bei einer Aufführung der Mozart-Oper "Don Giovanni": Den Abend über blieb es trocken. Allerdings bewegte sich die Anzeige des Thermometers sowohl am Sonnabend als auch gestern Abend in der Nähe der 13 Grad.

Auf diese widrigen Bedingungen hatten sich die Besucher, die gestern Abend den Weg in den Eutiner Schlossgarten gefunden hatten, sichtbar mit warmer Kleidung und Regenschutz vorbereitet. An den Ständen, an denen Regencapes feilgehalten wurden, war kein auffälliger Betrieb. Zwei Capes sei er losgeworden, sagte Verkäufer Kai Tesnau dem OHA. Mehr zu der Premiere der zweiten Operninszenierung dieses Jahres in der morgigen Ausgabe.

von Achim Krauskopf
erstellt am 25.Jul.2011 | 10:54 Uhr

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01. | Torsten Kieb | 25.07.2011 | 19:50 Uhr
"Hänsel und Gretel" in Eutin: 200 Opernbesucher trotzen Nieselregen

200 Besucher sind trotz Regens erschreckend wenig. Die Generalprobe war trotz guten Wetters nur zu grob geschätzten 50 Prozent ausgelastet. Gründe für die Probleme der Festspiel mag es viele geben: Konkurrenz wie die Freilichtspiele in Schwerin, Lübeck und Events wie Nabucco auf Gut Görtz. Das Interesse an klassischer Musik lässt offensichtlich mit jeder Generation nach usw.
Von daher ist manch Neues zu begrüßen wie die Zauberflöte für Kinder oder die Musical-Show. Was nun Hänsel und Gretel betrifft, so empfand ich eine Diskrepanz zwischen dem Ort der Aufführung und dem Publikum (viele ältere Besucher, auch einige Kinder) einerseits und der Inszenierung andererseits. Dem ländlichen Raum und der Naturbühne widersprach meines Erachtens die Verlegung der Handlung in das Hamburger Schanzenviertel (so empfand ich es als Hamburger), was meinen Erwartungen und denen meiner Kinder widersprach. Ich möchte mir nicht die Freiheit nehmen lassen, selbst Bezüge des Werkes zur heutigen Zeit und meinem Leben herzustellen. Auch das Märchenhafte war der Oper genommen, die Gegebenheiten einer Freilichtbühne wurden viel zu wenig einbezogen, die Aufführung hätte auch in einem geschlossenen Theater stattfinden können. In Corny Littmanns Schmidt-Theater wäre sie sicher ein Erfolg und die Hexe der Star... Seit 10 Jahren (so lange wohne ich in Ostholstein) besuche ich die Eutiner Festspiele, meine Kinder sind mit Begeisterung dabei seit sie 4 Jahre alt sind. Wir haben viele wunderschöne Aufführungen erlebt und möchten das auch weiterhin. DIE Lösung weiß ich auch nicht, aber ich wünsche allen Verantwortlichen eine glückliche Hand und hoffe auf eine gute Zukunft der Eutiner Festspiele. Vielen Dank an die Gäste aus den USA!

02. | Helmuth Schmidt | 25.07.2011 | 13:02 Uhr
Die Freilichtbühne soll fast 1900 Plätze haben.

Folglich muß es bei dieser Aufführung eine katastrophal niedrige Auslastung gegeben haben. Wenn das man nicht die allerletzte Saison wird...

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