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Deutschland & Welt

28. Juli 2014 | 08:15 Uhr

Amoklauf : Dutzende Tote bei Schießerei in US-Schule

vom

An der Sandy Hook Grundschule in Newtown (Connecticut) hat ein Mann ein Blutbad angerichtet. Er soll mehr als 100 Mal um sich geschossen haben. Dabei starben Erwachsene und Kinder.

Newtown | Bei einer Schießerei in einer Grundschule im US-Staat Connecticut hat es nach Berichten von Medien mindestens 27 Tote gegeben. Die meisten von ihnen seien Kinder, berichteten die großen US-Fernsehsender übereinstimmend. Die Polizei bestätigte die Zahlen aber zunächst nicht und sprach lediglich von Toten, "sowohl Schulmitarbeiter als auch Schüler". Offiziell mitgeteilt wurde aber, dass der mutmaßliche Schütze tot sei. In Washington ließ sich US-Präsident Barack Obama ständig über die Entwicklung auf dem Laufenden halten.
Die Sender CNN und CBS berichteten unter Berufung auf Polizeiquellen von mindestens 27 Todesopfern, darunter 18 bis 20 Kinder. CNN zufolge kamen auch der Schuldirektor und ein Schulpsychologe ums Leben. Laut ABC wurden sogar noch mehr Menschen getötet. Die Kinder in der Schule sind bis zu zehn Jahre alt, die jüngsten seien im Kindergartenalter.

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Schütze hatte wohl direkte Verbindungen zur Schule

Mehrere Medien beschrieben den Schützen als einen Mann in den Zwanzigern mit direkten Verbindungen zur Schule. Er sei ganz in Schwarz gekleidet gewesen und habe eine kugelsichere Weste getragen, hieß es unter Berufung auf Augenzeugenberichte weiter. Meldungen über einen möglichen zweiten Tatverdächtigen in Polizeigewahrsam blieben zunächst unbestätigt. Unklar blieb zunächst, ob der Schütze von der Polizei getötet wurde oder ob er sich selbst umbrachte.
Augenzeugen sprachen von chaotischen Szenen in der Sandy Hook Elementary School in Newtown. Demnach eröffnete der Schütze um kurz nach 9.30 Uhr Ortszeit das Feuer auf einem Flur, er habe mindestens 100 Schüsse abgegeben, sagte eine Schülerin einem Lokalsender. "Es machte Bang, Bang, ich habe Schreie gehört", schilderte ein Junge.
Wenig später seien Polizisten und Lehrer in sein Klassenzimmer gestürmt und hätten die Schüler aus dem Raum gedrängt. Sie seien dann in ein nahe gelegenes Feuerwehrhaus gebracht worden. Dort wurden die Kinder dann von ihren überglücklichen Eltern in die Arme geschlossen, wie Augenzeugen berichteten.

von dpa
erstellt am 16.Dez.2012 | 10:29 Uhr

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01. | Achim Koch | 14.12.2012 | 21:06 Uhr
@ N. Hensen

Was ist das für ein Kommentar zu so einem Ereignis???

02. | Norbert Hensen | 14.12.2012 | 20:43 Uhr
Was interessieren mich meine Besatzungsmacht USA ...

die sind doch schon längst pleite!!!

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