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Olaf Laackmann ist Spitzenkandidat der Wählervereinigung

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Landscheide | Die Kommunale Wählervereinigung (KWV) war bisher die einzige Fraktion in der Gemeindevertretung Landscheide. Sollte zur Kommunalwahl am 26. Mai wiederum nur die KWV mit einer Kandidatenliste antreten, stünden mit der jetzt aufgestellten Liste die neun Mitglieder des künftigen Gemeinderats schon bereits fest.

Zu der öffentlichen Sitzung der KWV begrüßte Vorsitzender Frank Prüß 58 Mitglieder. Sie hatten im weiteren Verlauf in geheimer Wahl über die Direkt- und Listenkandidaten abzustimmen. Als Spitzenkandidat setzten sie Olaf Laackmann auf den ersten Listenplatz. Unter den weiteren Bewerbern wählten die KWV-Mitglieder Frank Prüß auf Platz 2, Helmuth Meyer auf Platz 5, Jens Lameyer auf Platz 7 und Uwe Lameyer auf Platz 8, die alle schon jetzt der amtierenden Gemeindevertretung angehören. Neu würden Christoph Schwarz auf Platz 3, Mario Mehrens auf Platz 4, Kai Jacobs auf Platz 6 und Tina Eckhoff auf Platz 9 in den Gemeinderat einziehen. Als Listennachfolger ab Rang 10 stehen Achim Franzen, Henrik Frauen, Ute Möller und Corinna Witt bereit.

Nicht mehr angetreten sind die KWV-Gemeindevertreter Thomas Nagel, Ralf Ritter und Achim Franzen, während Gemeindevertreter Achim Franzen lediglich als möglicher Nachrücker auf Platz 10 der Wahlliste rangiert.

Uwe Lameyer, der seit zehn Jahren Bürgermeister der Gemeinde Landscheide ist, ist auch nach seiner Platzierung auf dem 8. Listenplatz weiterhin bereit, sein Bürgermeisteramt fortzusetzen, "falls ich gewählt werden sollte".

Er legte vor der Nominierung der Kandidaten eine Bilanz seiner Arbeit vor. Besonders stellte er den Kostenaufwand der Gemeinde von 140 000 Euro innerhalb von zehn Jahren für den Wegeausbau und die Wegeunterhaltung heraus. Außerdem listete er die zum Teil hohen Umlagen für den Wegeunterhaltungsverband, den ÖPNV, die Amts- und Kreisumlage sowie die Schulverbandsumlage auf und verwies auf die finanzielle Unterstützung der Feuerwehr, des Sportvereins, der Sozialstation, des DRKs und des Ringreitervereins. Mit 25 000 Euro hätten allein im Jahr 2011 die Aufwendungen für die Kita-Beiträge zu Buche geschlagen. Wesentliche Einnahmen erziele die Gemeinde aus den Grund- und Gewerbesteuern. Ausgaben stünden an für die Pumpenreparatur der Feuerwehr (4200 Euro), den Digitalfunk (9000 Euro) und neue Spielgeräte (2400 Euro).

Die Feuerwehr sei im vergangenen Jahr mit einem neuen Einsatzfahrzeug ausgerüstet worden. Der alte VW-Transporter sei an den eigens dafür gegründeten Förderverein verkauft worden, dessen Mitgliederzahl von 27 auf jetzt 55 gestiegen sei.

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erstellt am 20.Feb.2013 | 03:59 Uhr

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