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Wilstersche Zeitung

28. Juli 2016 | 06:44 Uhr

Lösungen in Konflikt- und Suchtfragen

vom

Haus Elim bietet kleinen und großen Unternehmen Coaching im Bereich betriebliche Gesundheitsförderung

Wilster | Betriebliche Gesundheitsförderung - dahinter verbirgt sich ein differenziertes Hilfsangebot im Bereich Suchthilfe und Gesundheitsprävention für Unternehmen in der Region und darüber hinaus. Das Haus Elim, christlich-sozialtherapeutische Suchthilfeeinrichtung in Wilster, beschreitet mit diesem Angebot landesweit neue Wege. Diplom-Sozialpädagoge Dieter Pietsch leitet Seminare für kleine wie große Firmen, mit der Zielsetzung, Personalverantwortliche wie Führungskräfte, Personalmanager oder Betriebsräte für Suchtproblematik zu sensibilisieren. Eine erste kostenlose Info-Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. November, von 15 bis 17 Uhr im IZET Innovationszentrum Itzehoe, Fraunhoferstraße 3, statt. "Zwischen Work-Life-Balance und Burnout: Psychische Gesundheit als zunehmender Erfolgsfaktor im Unternehmen" lautet das Thema, das gleichzeitig deutlich macht, wie wichtig kompetente Suchthilfe in Betrieben ist. Dabei geht es nicht allein um Suchtprobleme wie Alkohol-, Spiel- oder Medikamentensucht, sondern auch um Stress- und Burnout-Krisen und psychische Probleme von Mitarbeitern. "Das belastet die Belegschaft und die Bilanz", so Pietsch, der seit 30 Jahren im Suchtbereich und in diversen anderen sozialen und therapeutischen Arbeitsbereichen tätig ist. Seit fünf Jahren ist er auch als Referent und Suchtcoach für namhafte Unternehmen wie die Förde Sparkasse Kiel, CITTI Handelsgesellschaft Kiel, pme-Familienservice Hamburg und weitere Firmen bundesweit aktiv. Bislang kamen die Unternehmen, die im Zuge von Betriebsvereinbarungen die Suchthelfer-Ausbildung wünschten, auf ihn zu. Jetzt bietet das Haus Elim Lösungen in Konflikt- und Suchtfragen auch öffentlich an.

Dieter Pietsch gehört zu den Mitarbeitern "fast der ersten Stunden" des Hauses Elim - seit 1986. Zwischenzeitlich war der christliche Therapeut selbstständig, kehrte dann 1992 in die Wilsteraner Einrichtung zurück. Da sich der Bereich betriebliche Gesundheitsförderung in den vergangenen Jahren dynamisch fortsetzte, entwickelte Dieter Pietsch in Zusammenarbeit mit Monika Mock, leitende Psychologin im Haus Elim in Wilster, und dem Gesamtleiter des Hauses Elim, Dietmar von Seht, ein Seminar-Konzept. Erstmals hatte Dieter Pietsch dazu den Info-Vortrag bei einem Business-Frühstück vor Firmenvertretern im IZET im August gehalten, den er jetzt am 22. November noch einmal anbietet.

"Mitarbeiter stellen die wichtigste Ressource eines Unternehmens dar, denn jede noch so geniale Geschäftsidee muss (auch) durch Menschen umgesetzt werden", gibt Pietsch zu bedenken. Doch was geschieht, wenn diese Basis aus genannten gesundheitlichen Gründen "wegbricht"? Häufig seien gerade die besten Mitarbeiter betroffen. "Und wenn sie nicht gehalten werden können, drohen sie den Fachkräftemangel in vielen Unternehmen noch zu verstärken." Unbehandelte Suchtprobleme bei Mitarbeitern können also zu massiven Problemen im Betrieb führen. Der volkswirtschaftliche Schaden sei immens, unterstreicht Dietmar von Seht. Diese Problematik verstehen und professionell handeln zu lernen, will darum das erste Tagesseminar vermitteln, das Dieter Pietsch gemeinsam mit Monika Mock am 17. Januar im IZET bietet. Ein weiteres Seminar am 7. Februar gibt Hilfestellung und Handlungsperspektiven beim Umgang mit Stress und Burnout im Betrieb.

Die Tagesseminare sind kostenpflichtig, Informationen über Zuschussmöglichkeiten für kleinere Betriebe gibt Dieter Pietsch. Anmeldeschluss für alle Veranstaltungen ist jeweils eine Woche vor dem Termin.

Kontakt/Nähere Infos: Diplom-Soziapädagoge Dieter Pietsch, 04823/9455-36, mobil: 0162/9410295, E-Mail: info@betriebliche-gesundheitsfoerderung-elim.de, Internet: www.betriebliche-gesundheitsfoerderung-elim.de

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erstellt am 10.Nov.2012 | 01:46 Uhr

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