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Wilstersche Zeitung

25. März 2017 | 14:42 Uhr

Finanzplanung : Landscheide investiert in Feuerwehrhaus-Sanierung

vom

Die Gemeinde sprach sich einstimmig für eine energetische Optimierung des Feuerwehrgerätehauses aus. 98.283 Euro fließen aus EU-Kassen.

Landscheide | Fast 100.000 Euro Fördermittel will sich die Gemeinde Landscheide nicht entgehen lassen. Einstimmig sprach sie sich für eine energetische Optimierung des Feuerwehrgerätehauses aus. Die Gemeinde selbst muss noch rund 61.000 Euro an Eigenmitteln investieren. 98.283 Euro fließen über das Projekt AktivRegion Steinburg aus EU-Kassen. Der Gemeinde liegt inzwischen der Zuwendungsbescheid über den Zuschuss vor.

Für die Ausschreibung, Auftragsvergabe und Abwicklung ist allerdings Eile geboten. Die Fördermittel werden nur für die Arbeiten gezahlt, die bis Ende Oktober dieses Jahres fertig gestellt sind. "Damit uns die Zeit nicht wegläuft, müssen wir in die Gänge kommen", warb Matthias Block aus dem Amt Wilstermarsch für eine Entscheidung der Gemeindevertretung. "Wir dürfen keine Zeit verlieren." Mit der Begleitung der Gesamtmaßnahme wurde der Architekt Ralf Momsen aus Itzehoe beauftragt.

"Der Austausch der Heizung ist die Kernaussage", betonte Matthias Block. Wenn man darauf hätte verzichten wollen, wäre aus Brüssel kein einziger Euro gekommen. Gemeindevertreter Olaf Laackmann machte bewusst, dass die Heizung in ihrem jetzigen Zustand ohnehin "bald fällig geworden wäre". Deshalb solle man jetzt das Geschenk der Fördergelder durchaus in Anspruch nehmen.

Bürgermeister Uwe Lameyer stieß mit seinem Vorschlag, für die anstehende Maßnahme eine Arbeitsgruppe zu bilden, auf offene Ohren. Es wäre zu umständlich, für jede Entscheidung stets den kompletten Gemeinderat einzuberufen. In den Ausschuss wurden Olaf Laackmann, Jens Lameyer, Wehrführer Thomas Nagel sowie Frank Prüß gewählt.

Nach der Zustimmung zur energetischen Optimierung will Bürgermeister Uwe Lameyer nunmehr die Gemeinde zur nächsten "Energie-Olympiade" anmelden. "Vielleicht haben wir ja das Glück, einen Teil des Preisgeldes von 80.000 Euro abzubekommen", meinte er.

Großes Lob für die Entscheidung gab es von Amtsvorsteher Helmut Sievers. Er nahm als Gast an der Sitzung teil.

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erstellt am 06.Mär.2013 | 07:15 Uhr

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