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Gegenwind in Landscheide/Wetterndorf : Keine zusätzliche Anlage im Windpark

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Die Gemeindevertretung lehnte Einstimmig einen Antrag des Investors Werner Cords aus Barlt ab. Damit wurde der Plan einer weiteren Windkraftanlage im Windpark gestoppt.

Landscheide | Zwei Beschlüsse, einen contra und den anderen pro Windenergie, hat die Gemeindevertretung Landscheide in ihrer jüngsten Sitzung gefasst. Einstimmig lehnte sie einen Antrag des früher in Wetterndorf ansässigen Investors Werner Cords aus Barlt ab. Damit wurde dessen Plan abgeschmettert, im Windpark Landscheide/Wetterndorf eine zusätzliche Windkraftanlage errichten zu dürfen. In Zusammenarbeit mit der Firma "Gewi" aus Husum möchte er eine hundert Meter hohe 3-MW-Anlage "E 70" aufstellen. Durch den Gegenwind aus dem Landscheider Ortsparlament kann daraus nun nichts mehr werden.

Zustimmung fand dagegen der Antrag der Windpark Nortorf West Verwaltungs GmbH auf Abschluss eines Wegebau- und Nutzungsvertrages. Dabei ging es um die Benutzung gemeindlicher Wege für die Erschließung des Windparks. Diese Entscheidung wurde allerdings auf Antrag des Gemeindevertreters Achim Franzen unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen.Nichtöffentlich wurde beraten, weil es bei diesem Punkt auch um mögliche Entschädigungszahlungen ging.

Franzen hatte in der Einwohnerfragestunde zudem wissen wollen, wann der Wohnmobilstellplatz fertiggestellt sein werde. Bürgermeister Uwe Lameyer erwiderte, dass die Arbeiten inzwischen abgeschlossen seien und es jetzt lediglich noch an der Ausschilderung fehle. Lameyer teilte auch mit, dass ihm für das Einrichten und Betreuen einer Internetseite für die Gemeinde ein Angebot vorliege. Darüber solle in der nächsten Gemeinderatssitzung beraten werden. Wie er weiter ankündigte, will die Deutsche Bahn auf der Bahnstrecke zwischen dem Grundstück Günter Schmidt und der Mülldeponie den Gleiskörper einschließlich Unterbau erneuern. Außerdem teilte Uwe Lameyer mit, dass die Firma Schütt ein Wohngebäude in der Straße "Am Bahnhof" für Bürozwecke nutzen werde.

In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins "Historische Feuerwehrfahrzeuge" und dem Gemeindewehrführer sei vereinbart worden, den von der Feuerwehr ausrangierten alten VW-Bus in der Fahrzeughalle abzustellen. Es solle ein abschließbarer Schlüsselkasten angebracht werden. Außerdem ist der Förderverein aufgefordert, eine Erklärung zum Haftungsausschluss zu unterschreiben.

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erstellt am 11.Mär.2013 | 07:10 Uhr

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