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Wilstersche Zeitung

30. April 2017 | 20:46 Uhr

Feuer : Einfamilienhaus niedergebrannt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bewohner war bei Feuerausbruch nicht zu Hause. Dichter Baum- und Strauchbewuchs erschwerte die Löscharbeiten.

Großalarm für die Freiwillige Feuerwehr Wilster und weitere Atemschutzträger aus den Nachbarwehren Nortorf, Dammfleth und Neuendorf-Sachsenbande. In der Allee stand am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr ein Einfamilienhaus in hellen Flammen. Der einzige Bewohner, ein 57-jähriger Wilsteraner, hatte das Haus kurz zuvor verlassen, um im nahe gelegenen Penny-Markt seine Einkäufe zu erledigen. Als er nach Hause zurückkehrte, war aus dem brennenden Gebäude nichts mehr zu retten.

Die örtliche Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften angerückt. Die Einsatzleitung lag in Händen des stellvertretenden Wehrführers Jan Auhage. Weil es durch brennende Dachpappe und Isolierung eine starke Rauchentwicklung gab und der Einsatz auch durch einen rundum angelegten dichten Baum- und Strauchbewuchs extrem erschwert wurde, mussten sich die Einsatzkräfte auf den Außenangriff beschränken. „Ein Innenangriff war bei der akuten Einsturzgefahr des Daches nicht mehr möglich“, so Jan Auhage.

Zur Verstärkung wurden neben den eigenen Atemschutzgeräteträgern zusätzliche Feuerwehrleute unter Atemschutz von den Nachbarwehren Nortorf, Dammfleth und Neuendorf-Sachsenbande eingesetzt. Die Feuerwehr Wilster war bis 2 Uhr nachts im Einsatz, die Atemschutzgeräteträger konnten kurz nach Mitternacht wieder abrücken.

Gestern Morgen kurz nach 6 Uhr musste eine Gruppe der Feuerwehr Wilster dann noch einmal ausrücken, weil in den Trümmern erneut Glutnester aufgeflammt waren und abgelöscht werden mussten. Brandursache und Schadenshöhe stehen noch nicht fest. Die Kripo Itzehoe hat bereits gestern Morgen die Ermittlungen aufgenommen.

Trotz des Totalverlustes werde sich die Schadenshöhe angesichts des Zustands des betagten Gebäudes vor dem Brand in Grenzen halten, mutmaßte der stellvertretende Wehrführer. Für den Eigentümer trotzdem ein herber Verlust: „Am Brandobjekt steht kein Stein mehr auf dem anderen“, so der Einsatzleiter. Am Ende musste ein Bagger die noch stehenden Mauern einreißen.

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