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Wedel-Schulauer Tageblatt

09. Dezember 2016 | 06:54 Uhr

Zwei Brüder teilen sich den Ruhm

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Petri heil Ein Karpfen mit 2370 Gramm markiert die Bestmarke beim traditionellen „Angeln für Kinder“ in der Marsch

Während den anderen Kindern das Anglerglück in diesem Jahr nicht sehr gewogen war, gewann der elfjährige Bjarke Hermann aus Haselau mit nur einem Fisch den Wettbewerb um den schwersten Fang. Der Karpfen, den er am Sonnabend am frühen Morgen beim traditionellen „Angeln für Kinder der Gemeinden Haselau und Haseldorf“ aus der Angelkuhle am neuen Haseldorfer Hafen holte, wog beachtliche 2370 Gramm.

Bjarke hatte sich bei dem Wettkampf an nur einer Angelrute mit seinem Bruder Tjarde abgewechselt, aber bei dem entscheidenden Fang stand er selbst an der Rute und zog geschickt den zappelnden Fisch aus dem Wasser. Den folgenden Ruhm, den Pokal und die Auszeichnung für den ersten Platz unter den Jungen teilte
sich Bjarke aber fairerweise mit seinem Bruder.

Den ersten Platz unter den Mädchen errang die erst dreijährige Johanna Richert aus Haselau mit dem Fang von drei kleinen Fischen und einem Gesamtgewicht von 180 Gramm. Die Regeln beim „Angeln für Kinder“ besagen, dass am Ende jeweils alle von einem Kind gefangenen Fische zu einem Gesamtgewicht addiert werden und dann in die Wertung eingehen. So haben alle Nachwuchsangler eine Chance, auch mit mehreren kleinen Fischen zu siegen. Die zweite Siegerin bei den Mädchen wurde Leevke Wulff (8), der zweite Platz bei den Jungs ging an Tom Richert (3) und der dritte an Sören Röder.

Begleitet und angeleitet wurden die Kinder von ihren Eltern oder Großeltern. Sie freuten sich über jeden einzelnen Fang und lauschten interessiert den vielen unterstützenden Anweisungen der Fachleute vom „Angelsportverein Binnenelbe“, die seit 1987 den Initiatoren hilfreich zur Seite stehen. Geschickt handhabten die jungen Menschen ihre Angelruten, lernten etwas über den Fang, die verschiedenen Köder oder die waidgerechte Tötung, aber auch über den richtigen Umgang mit den Fischen und den Respekt vor ihnen.

Obwohl die Angelbedingungen an diesem Morgen bei leichter Bewölkung ideal waren, erschwerte das wechselhafte Wetter der vergangenen Tage in diesem Jahr den großen Fang. Außer dem dicken Karpfen wurden nur leichtgewichtige Rotaugen und kleine Flussbarsche geangelt. Später wurden alle kleinen Fische lebendig in die Kuhle zurückgeworfen.

Während des 29. Angelns für Kinder wurden alle Teilnehmer wie gewohnt von Gemeindevertretern des Schul-, Sport-, Kultur und Sozialausschusses (SSKS) der beiden Gemeinden Haselau und Haseldorf und ihren Bürgermeistern Rolf Herrmann (CDU) und Uwe Schölermann (CDU) mit Eis und Getränken versorgt. Am Ende winkten den Anglern nicht nur Pokale, die wie immer von Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden gestiftet wurden, Preise und Urkunden für die Sieger. Alle 27 Kinder durften zudem ein Los ziehen und erhielten tolle Geschenke, wie etwa Angelzubehör, Bücher, Bälle, oder Kescher. Am Ende bedankte sich die Gemeinde Haselau bei allen Helfern mit Kaffee und Kuchen.




















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