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Wedel-Schulauer Tageblatt

09. Dezember 2016 | 20:28 Uhr

Hafenfest 2016 : Zehntausende feiern an der Elbe

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Gelungene Premiere für den umgebauten Veranstaltungsort. Wedel Marketing zieht eine Positiv-Bilanz.

Wedel | Bis zu den ersten Klängen von der Kulturbühne am frühen Freitagabend hatte es noch in Strömen gegossen, doch dann blieb es trocken. Und ab dem zweiten Tag zeigte sich der launische Sommer dann von seiner freundlichen Seite: Nur gelegentlich verdunkelten einige Wolken den Himmel. Nahezu ideale Voraussetzungen also für ein ungetrübtes Hafenfest-Vergnügen. Die 17. Auflage der maritimen Sause lockte vor allem Sonnabend und Sonntag jeweils bereits ab mittags zum Startschuss des Bühnenprogramms viele tausend Menschen an die Elbe.

Zum ersten Mal war die Fläche um das neue Hafenbecken in das Geschehen einbezogen worden. Dort stand die Kulturbühne, auf der der Chor der Altstadtschule den musikalischen Reigen am Sonnabend eröffnete. Nach einem Auftritt des Zauberers Timagic ging es Schlag auf Schlag weiter, unter anderem mit der Akkordeon-Gruppe Viva la Musica, dem Neubürger Chor, der Trommelschule Dali und der Singgemeinschaft „Choriosum“. Am Abend stellte Liedermacher Tim Linde aus Holm seine neue CD vor, bevor die Band „Nyquist“ Rock, Pop und Blues aus den 1960er und 1970er Jahren spielte.

Zeitgleich lief das Programm auf der Hauptbühne zwischen Willkomm Höft und Schulauer Hafen. Unter dem Motto „Wedel live! Eine Stadt stellt sich vor“ führte R.SH-Moderator Carsten Kock durch einen abwechslungsreichen Nachmittag mit zahlreichen sportlichen Vorführungen. Ob Tänze von Kindergruppen des Wedeler TSV und der Tanzschule Riemer, rasante Shows der Cheerleader des SC Rist, des Tanz- und Gymnastikstudios am Roland, der TSV-Boxsparte und der Dance Academy Bärbel Balzer: Die Zuschauer standen dicht gedrängt an der Bühne und spendeten begeistert Applaus.

Am Abend ging es musikalisch weiter mit deutschsprachigen Popsongs der Band „Jeden Tag Silvester“ und einer Sommerparty mit der Combo „Luxuslärm“. Der angekündigte Regen ließ sich Zeit bis zum großen Feuerwerk über dem neuen Hafenbecken.

 

Gestern startete der letzte Hafenfest-Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Auftritt des Spitzerdorf-Schulauer Männergesangvereins. Großer Andrang herrschte nicht nur an den Bühnen, sondern auch auf der Spielwiese am Fährhaus: am Kettenkarussell, beim Bungee-Jumping und an einer Kletterwand. Publikumsmagnet war auch die Vereinsmeile mit rund 45 mitwirkenden lokalen Institutionen. Der Wedeler TSV etwa lud zum Mitmachen ein, die Stadtwerke Wedel hatten einen Kickertisch aufgebaut, und beim Tennisclub Wedel (TCW) durfte der Schläger geschwungen werden.

 

Auf einer Flohmarktmeile kamen Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. Für maritimes Flair sorgte gestern neben dem Dampfschlepper „Woltman“, der vom Willkomm Höft zu Törns auf der Elbe startete, unter anderem der Segel-Verein Wedel-Schulau (SVWS). Die Skipper luden Kinder ein, in ihren kleinen Seglern im neuen Hafenbecken Seeluft zu schnuppern. Tags zuvor hatte sich dort noch eine 60 Meter lange Seeschlange getummelt – eine Kreation von Drachen-Klaus von der Insel Norderney, der sonst vor allem am Himmel über der Festmeile immer wieder für Hingucker sorgte.

Claudia Reinhard, Geschäftsführerin des Veranstalters, zog denn gestern auch eine positive erste Bilanz nach „drei entspannten, fröhlichen Tagen“. In Sachen Resonanz gehöre das Hafenfest 2016 eindeutig zu den starken Auflagen. Reinhard führt dies auch auf den neu gestalteten Hafen zurück. Auffällig sei, dass viele Touristen in diesem Jahr die Festmeile angesteuert oder zufällig vorbeigeschaut hätten.

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erstellt am 11.Jul.2016 | 12:15 Uhr

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