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Wedel-Schulauer Tageblatt

03. Dezember 2016 | 12:48 Uhr

Von Trollen und bizarren Bäumen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Elbmarschenhaus Die Haselauer Fotografin Elisabeth Juliane Herrmann stellt bis zum 23. Dezember ihre Arbeiten aus

Sie beflügeln mit ihren bizarren Formen und zerzaust wuchernden Kronen die Fantasie, bieten Tieren und Pflanzen Wohnung und können Menschen ernähren: Kopfweiden gehören in die Marsch und werden seit Jahrhunderten kultiviert, um Arbeitsmaterial für die Bandreißer zu liefern. Die Haselauer Natur- und Landschaftsfotografin Elisabeth Juliane Herrmann war bei Wind und Wetter in der Wedeler und Haseldorfer Marsch mit ihren Kameras unterwegs, um die Schönheit und Wildheit der für die Region so typischen Bäume einzufangen. Herausgekommen sind faszinierende Aufnahmen, die unter dem Titel „Kopfweidenbäume in den Elbmarschen“ bis 23. Dezember im Elbmarschenhaus zu sehen sind.

Die Baumpersönlichkeiten haben Charakter – und je nach Wetterlage können sie freundlich oder bedrohlich wirken. Wenn Herrmann eine Inspiration hat, legt sie sich, einem Jäger gleich, auf die Lauer. „Ich warte auf die richtige Beleuchtung“, sagt sie. Und ist auch in der Morgen- und Abenddämmerung sowie bei magisch wirkendem Nebel unterwegs.

Die Haselauerin fotografiert seit zwei Jahrzehnten, hat die Kopfweiden-Fotos mit ihren Nikons D  5300, D  5500 und D  7000 aufgenommen. Dazu verwendet sie ein Sigma 18 bis 250 Millimeter Objektiv. Herrmann: „Damit kann ich faktisch alles fotografieren, was mir interessant erscheint.“

„Ein Trupp von verwachsenen Trollen läuft am Horizont entlang, einige von ihnen tief genug gebeugt mit krummen Rücken. Oder sind es doch nur Korbweiden, die wir sehen?“, sinniert Elbmarschenhaus-Chefin Edelgard Heim über die Aufnahme vom Weg nach Fährmannssand. Interessenten können die ausgestellten Arbeiten kaufen. Herrmann bietet zudem Postkarten an, die für einen Euro zu haben sind.

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