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Wedel-Schulauer Tageblatt

07. Dezember 2016 | 17:28 Uhr

Hilfe aus ganz SH : Überraschende Wende im Fall der gestohlenen Hühner in Wedel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Polizei tappt weiter im Dunkeln. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine verwertbaren Spuren des Täters. Jetzt recherchieren die Beamten in eine neue Richtung.

Wedel | Der Fall der gestohlenen Hennen aus Wedel hat am Mittwoch hohe Wellen geschlagen. Menschen aus dem ganzen Land meldeten sich beim Polizeirevier in Wedel und wollten helfen. Unter anderem rief eine Dame von der Insel Sylt aus bei den Beamten an der Elbe an. Sie gab zu verstehen, dass sie sofort bereit wäre, der geschädigten Dame aus ihrem eigenen Stall ein paar Hühner und eventuell sogar ein paar Küken schenken zu wollen.

Unterdessen werden neue Ermittlungsdetails bekannt. Laut Polizei gibt es weiter keine Gewissheit darüber, wer der flüchtige Dieb ist. Auch bestehe keine Klarheit, ob es sich überhaupt um einen menschlichen Räuber handelt. So mehren sich die Anzeichen, dass es sich bei dem flüchtigen Hühnerdieb, der im Übrigen keine verwertbaren Spuren hinterlassen hat, um einen seinen Nachwuchs versorgenden Fuchs handeln könnte. Dafür spricht nach Einschätzung eines pensionierten Polizeibeamten und Jägers zum einen die Jahreszeit Mai und zum anderen die örtliche Lage des Tatortes. Das betreffende Grundstück liegt nämlich am Ortsrand nahe an einem Wald.

Währenddessen haben die Ermittler des Polizeireviers Wedel den Kontakt zwischen der bereitwilligen Hühner-Spenderin von Sylt und dem Diebstahlopfer in Wedel hergestellt. Die Schenkung könnte somit schon in den nächsten Tagen vollzogen werden.

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erstellt am 26.Mai.2016 | 16:41 Uhr

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