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Wedel-Schulauer Tageblatt

03. Dezember 2016 | 20:51 Uhr

Wedel : Trotz guter Noten für die Schulen - wenig Interesse am Bürgerforum der CDU

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Wenig Interesse am Bürgerforum der CDU über die Zukunft der schulischen Bildung. Schulbegleiter wandern ab.

Wedel | Das Interesse war äußerst gering. Zum CDU-Bürgerforum über die Zukunft der Wedeler Schulen kamen gerade einmal 20 Besucher ins Kingz – christdemokratische Kommunalpolitiker, die im Publikum saßen, mitgerechnet. „Wedels Schulen – für die Zukunft gerüstet?“ lautete die Frage, die am Mittwochabend diskutiert werden sollte. Zur Einführung ins Thema, gab es von der bildungspolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion, Heidi Garling, ein Referat. Sie erläuterte die Ist-Situation der Schullandschaft in Wedel, den Schulentwicklungsplan sowie die rasanten Veränderungen, die in den vergangenen Jahren stattgefunden haben.

Und zog am Ende ihrer Ausführungen gleich selbst ein positives Fazit: „Ja, Wedel ist breit und gut aufgestellt, die Schullandschaft ist vielfältig mit einem großen Angebot mit breiten Profilen“, so Garling. Die Raumsituation erfülle die pädagogischen Anforderungen, die Vernetzung im Bereich Bildung sei beispielgebend, unterstützte die Powerpoint-Präsentation im Hintergrund. Auch die Schulkind- beziehungsweise Ganztagsbetreuung – von neun Ganztagsschulen in Schleswig-Holstein stehen allein zwei in Wedel – sei sehr zufriedenstellend.

Auf Garlings Frage nach Wünschen aus dem Publikum kamen erst auf Nachfrage Meldungen. Inklusion höre sich gut an, so eine Besucherin, doch was ein Lehrer mit vielen unterschiedlichen Kindertypen in einer Klasse zu leisten habe, sei eine große Herausforderung, er brauche fachkundige Unterstützung. Die sollte eigentlich mit den neuen Schulassistenzen kommen, doch auch dort zeigten sich Probleme, schilderte Stephan Krumme, Schulleiter der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule. Denn Schulbegleiter würden sich auf die höher dotierten Positionen bewerben und damit als wichtige Stützen in den „heterogenen Lerngruppen mit Fünffachdifferenzierung“ fehlen. „Das darf nicht passieren“, betonte die CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier, und versprach, das Thema mit nach Kiel zu nehmen.

Das zehn Jahre alte Konzept der Schulsozialarbeit müsse dringend überarbeitet werden, lautete eine weitere Anregung aus dem Plenum. Zudem sei es eine Verschwendung von Ressourcen, wenn jeder Schulträger seinen eigenen Medienentwicklungsplan von Grund auf entwickeln müsse. Für die Wedeler Variante, die gerade von der Verwaltung erstellt wird, meldeten sich spontan zwei Schüler zur Mitarbeit an.

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erstellt am 22.Apr.2016 | 12:15 Uhr

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