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Wedel-Schulauer Tageblatt

30. März 2017 | 10:42 Uhr

Rockmusik, Zauberei und volle Tanzfläche

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Geburtstag Musikinitiative der Villa Wedel feiert ihr zehnjähriges Bestehen

„Die Stimmung war toll, die Leute haben getanzt wie die Verrückten. Der Auftakt war super“, fasste Mareike Jäger von der Musikinitiative der Villa in Wedel den Freitag als ersten Tag des Sommerfests zum zehnjährigen Bestehen des Bündnisses zusammen. Dabei mussten die etwa 30 ehrenamtlichen Helfer, die an beiden Tagen im Einsatz waren, kurzfristig improvisieren. Die Band „James First“ hatte krankheitsbeding ihren Auftritt abgesagt. „Die anderen beiden Bands waren aber der Hammer und haben einfach länger gespielt“, freute sich Jäger über „Projekt Pulvertoastmann“ und „Bloodstains“.

Auch am Sonnabend war zunächst Improvisation gefragt. Der Opener „Dump Bucket“ aus Pinneberg war ebenfalls abgesprungen. Dafür durften „Kanton“ aus der Rolandstadt den zweiten Tag des Kurzfestivals eröffnen. „Die Jungs haben sofort zugesagt, was uns sehr gefreut hat“, sagte Jäger. Don’t kill the Octopus, Lorocko, Earthquake, Deranged, die Trashing Pumpguns und Headliner C.O.R. heizten den Besuchern bei Temperaturen von mehr als 30 Grad mehr als acht Stunden mit Songs aus den verschiedensten Rock- und Metal-Genres mächtig ein. „Eigentlich hätten wir auch draußen spielen können“, sagte Jäger. Bei der Planung, die bereits vor Monaten begann, sei dies aber kein Thema gewesen. „Eine überdachte Bühne könnten wir uns ohnehin nicht leisten“, sagte sie. Während am Freitag fünf Euro Eintritt gezahlt werden mussten, war der Sonnabend komplett kostenlos. „Ich möchte mich bei der Amschlerstiftung bedanken, die uns finanziell unterstützt hat“, sagte Jäger und dankte auch der Villa: „Es ist eine tolle Kooperation, so dass wir hier tolle Sachen umsetzen können. Gleiches gilt für das KiJuz und das Sozialkaufhaus.“ Insgesamt 15 Bands proben aktuell in der Villa.

Rund um die Villa faszinierte Gino – kurzerhand vom Organisationsteam in „Magino“ umgetauft – vor allem in den Umbaupausen die Besucher mit seinen Karten- und Zaubertricks.

Für die nächsten zehn Jahre hat sich die Musikinitiative vorgenommen, die Möglichkeiten für die Bands zu erhalten. Zudem sollen regelmäßig Konzerte stattfinden. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen, die regelmäßig mitwirken, wäre das alles nicht möglich“, so Jäger. Sie gab am Sonnabend bereits ein Versprechen ab: „Wenn wir in zehn Jahren noch hier sind, dann wird es eine noch größere Sause als in diesem Jahr geben.“

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