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Wedel-Schulauer Tageblatt

03. Dezember 2016 | 18:49 Uhr

Raiba will auf Betongold setzen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Generalversammlung Satzungsänderung ermöglicht Investitionen in Immobilien / 2015 ein erfolgreiches Jahr

Während andere Kreditinstitute stöhnen, kann die Raiffeisenbank Elbmarsch das Schiff auf Kurs halten. „Wir hatten ein sehr gutes Jahr“, bilanziert Vorstand Sönke Hahn für 2015. Die Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat wurden denn auch bei Generalversammlung in der Hetlinger Mehrzweckhalle am Donnerstagabend honoriert: Alle Wahlen und Beschlüsse wurde von den 160 anwesenden Mitgliedern bei nur einer Gegenstimme durchgewunken. Zudem wurde die Satzung geändert. Künftig sind Erwerb, die Erstellung, der Verkauf, die Entwicklung und die Vermietung von Grundstücken und Immobilien möglich.

In dem neuen Holmer Filialgebäude, das im September 2015 eingeweiht wurde, sind vier Wohnungen integriert. „Die Vermietung beschert unserer Bank ein weiteres Standbein und macht uns etwas unabhängiger von der prekären Zinssituation und den Entwicklungen am Geld- und Kapitalmarkt“, betonte Hahn in seinem Bericht am Donnerstagabend. Bei Gelegenheit sollten weitere Investitionen in das Segment Immobilien, dem sogenannten Betongold, folgen.

„Im Kundengeschäft konnten wir tüchtig wachsen“, sagte Hahn im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Jahresabschluss 2015 zeige insgesamt gute Zahlen. „Die Kundeneinlagen haben sich gut entwickelt, und im Kreditgeschäft würden unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Hahn. Die Raiba Elbmarsch hat ihre Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent auf 152 Millionen Euro gesteigert. Dabei stieg der Anteil der Kundengeschäfte an der Bilanzsumme überproportional. Das Kundengesamtvolumen, das die Kundenkredite und -vermögenswerte in der Bank und bei den genossenschaftlichen Verbundunternehmen umfasst, erhöhte sich um 5,2 Prozent auf etwa 305 Millionen Euro.

Die bilanziellen Kundenforderungen stiegen um 7,1 Prozent auf 92 Millionen Euro. Die Einlagen kletterten um 3,9 Prozent auf 112 Millionen Euro. Nach Verrechnung der Steuerzahlung von rund 276  000 Euro, davon 125  000 Euro an Gewerbesteuern für die vier Standortgemeinden, verbleibt ein Überschuss von 271  000 Euro. Gute Nachricht für die Mitglieder: Sie erhalten eine Dividende von zehn Prozent sowie eine Zuführung in den Beteiligungsfonds in selber Höhe. „Die Anteilseigner sind demnach wiederum mit 20 Prozent an dem Ergebnis beteiligt“, so Vorstand Torsten Wölm.

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www.rbelbmarsch.de

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