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Wedel-Schulauer Tageblatt

03. Dezember 2016 | 16:49 Uhr

Rockmusik, Saftpressen und Infos : Premiere: Hunderte kamen ins Haseldorfer Elbmarschenhaus

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Hunderte Besucher kamen zum „Tag der offenen Tür“ ins Haseldorfer Elbmarschenhaus.

Haseldorf | „Bis 9 Uhr haben wir im Nieselregen die Zelte aufgebaut und uns gefragt, wo denn das Zwischenhoch bleibt. Aber zum Start der Veranstaltung war es dann da“, berichtete Edelgard Heim, Leiterin des Elbmarschenhauses, von den Vorbereitungen zum ersten „Tag der offenen Tür“ rund um die Haseldorfer Einrichtung an der Hauptstraße. Die Idee der Veranstaltung: Alle in der integrierten Station ansässigen Institutionen sowie befreundete Vereine und Verbände sollten sich präsentieren. Hunderte Besucher nahmen die Gelegenheit wahr. Für Musik sorgte die Band „Eaten by Flies“ aus Kiel. Heim begeistert: „Die hatten den richtigen Beat.“

Die Chance, sich zu zeigen, nutzten der Schäferhof Appen, die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL), Holstein Tourismus, die Carl-Zeiss-Vogelstation Wedel, der Naturschutzbund (Nabu), das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), der Hetlinger Marschtreff, der Verein Tourismus in Marsch und Geest (Timug), die Kreisjägerschaft sowie der Tierpräparator Gerd Reinstrom aus Krempdorf.

„Die Premiere ist geglückt“, freute sich Heim und blickte bereits in die Zukunft: „Wenn es gut angenommen wird, haben wir schon überlegt, die Veranstaltung jährlich auszurichten.“ Denn der „Tag der offenen Tür“ biete einen offeneren Rahmen als das Hetlinger Schachblumen- oder das Frühlingsfest. Heims Dank galt der neuen Tourismusmanagerin Tina Varga-Schicht. „Als Veranstaltungsfachwirtin hat sie die Fäden in der Hand und die Organisation war für sie ein Klacks“, lobte die Elbmarschenhauschefin.

Für die Jüngsten gab es Kinderschminken und einen Bastelbereich in der Scheune des Haseldorfer Gutshofs. „Wir hätten bei schlechtem Wetter auch den Ochsenstall nutzen können, aber den brauchen wir zum Glück nicht“, erläuterte Heim. Besitzer Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden hatte die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Besonders spannend fanden die Jungen und Mädchen das Apfelpressen. Sie konnten ihre eigenen Äpfel schneiden und anschließend pressen, um Saft herzustellen.

Weitere Wünsche sollen erfüllt werden

Die Idee zum „Tag der offenen Tür“ entstand bei den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Hauses. „Sie wurde auf der Wunschwand mehrfach genannt. Wir wollen die Anregungen umsetzen, wenn es möglich ist“, sagte Heim. Auf der Agenda steht auch die Neugestaltung der Internetseite. Zudem sollen mittelfristig die Öffnungszeiten wieder erweitert werden, mit dem Ziel einer täglichen Öffnung. „Wir haben 30 bis 40 Wünsche erhalten, die wir nach und nach abarbeiten“, sagte Heim. Einen Wermutstropfen hatte Heim allerdings doch: die Besucherzahl. „Wir könnten heute durchaus die doppelte Anzahl Besucher bespaßen.“ Doch bliebe dann eine Steigerungsmöglichkeit für das kommende Jahr.

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erstellt am 25.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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