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Wedel-Schulauer Tageblatt

03. Dezember 2016 | 16:48 Uhr

Haseldorf : Nur zwei Tarife für die Betreuung

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Grundschule: Die Elternbeiträge weniger flexibel.

Haseldorf | Die Übernahme der Schulkindbetreuung an der Grundschule Haseldorfer Marsch ist in trockenen Tüchern. Das hat Bürgermeister Uwe Schölermann (CDU) während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung im Haseldorfer Hof mitgeteilt. Auch mit der Unterbringung wird es keine Probleme geben. Für die Übergangszeit, bis eine dauerhafte Lösung gefunden wird, wird ein Container aufgestellt.

Am Haseldorfer Schulstandort wurde die Betreuungsklasse bisher von einem Verein organisiert. Die Eltern hatten sich allerdings nicht mehr in der Lage gefühlt, die Verwaltungstätigkeit zu übernehmen. Der Grund: Waren anfänglich 20 Jungen und Mädchen angemeldet, sollen es nach den Sommerferien mehr als 60 Kinder sein. Der Verein wird sich nun auflösen, die Trägerschaft der Betreuungsklasse zum 1. August vom Amt Haseldorf übernommen.

Eine Satzung sei erarbeitet worden, die Gemeindevertretung Haselau habe bereits zugestimmt, sagte Schölermann. Die Verwaltungsarbeit sei auch deshalb so aufwendig gewesen, weil es zahlreiche Buchungsvariationen gegeben habe. Damit sei nun Schluss. Es gibt künftig die Möglichkeit, nur noch fünf Wochentage zu buchen, statt bisher variabel. Die Betreuung bis 14 Uhr kostet 75 Euro im Monat, bis 16 Uhr 115 Euro. Bei einer Betreuung ist das Mittagessen zudem verpflichtend, was zusätzliche 60 Euro im Monat ausmacht.

SPD-Gemeindevertreter Thomas Hölck regte an, eine Sozialstaffel einzuführen. Zudem möchte er eine flexiblere Regelung fürs Essen: „Wenn ein Kind nur drei Tage betreut wird, sind 60 Euro zu viel“. Schölermann zeigte Gesprächsbereitschaft.

Die Kosten für die Sanierung der Gemeinschaftsschule Moorrege (Gemsmo) sollen erheblich höher liegen als bisher angenommen.  Haseldorfs Bürgermeister Uwe Schölermann (CDU) bezeichnete es als Hiobsbotschaft. Bisher war der Schulverband  von Umbaukosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro ausgegangen. „Nun ist von 450.000 Euro Mehrkosten die Rede“, sagte der Christdemokrat. Er sei davon per Rundmail informiert worden. Schölermann bat um die Einberufung der Schulverbandsversammlung. „Mir  ist das unbegreiflich, 30 Prozent Mehrkosten könnte kein Privatmann durchhalten.“ Verbandschef Karl-Heinz Weinberg, der auch Bürgermeister von Moorrege ist, hat für Montag, 11. Juli, zu einer Bürgermeisterrunde eingeladen.
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erstellt am 08.Jul.2016 | 14:00 Uhr

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