zur Navigation springen

Wedel-Schulauer Tageblatt

02. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

Konzert-Reihe sorgt für Spenden

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

St.-Michael-Kirche Moorreges Kantor Mitsuhiro Ikenoya hat mit seinen Gästen bereits 2700 Euro für Flügel gesammelt

Berührende Klänge eines Gospelchores, vier sensible Hände am Flügel und wunderbare moderne Kompositionen verwandelten die St.-Michael-Kirche in einen Musiktempel mit jubelndem Publikum. Der Moorreger Kirchenmusiker Mitsuhiro Ikenoya hatte für die dritte Veranstaltung in der Reihe „Klavier plus 1“ den Uetersener Kollegen Eberhard Kneifel mit seinem Gospelchor Adonai zu einem weiteren Benefiz-Konzert zur Finanzierung des neuen Büthner-Flügels eingeladen. Im Juni wurde der 100 Jahre alte Schatz mit einem großen Konzert mit Ritsuko Riedl am Flügel und Ikenoya an verschiedenen Blasinstrumenten von der Kirchengemeinde Moorrege-Heist eingeweiht. Zuvor war die Benefizreihe „Klavier plus1“ bereits im Februar mit einem vierhändigen Konzert mit Riedl und Ikenoya gestartet.

Auch Kneifel war sofort bereit, ein Benefizkonzert zu geben, singt doch Ikenoya seit vielen Jahren in seinem Chor. Der Uetersener hatte ein spannendes Programm mitgebracht, das in drei Sequenzen aufgeteilt war. Zum einen sang Adoneit mit Engagement, schönen Stimmen und viel Gefühl für den richtigen Rhythmus verschiedene Gospel, wie „Swing Low“, „Somebodys Knocking“ oder „Oh Happy Day“. Besonders spannend war das „Magnificat“ von dem zeitgenössischen US-amerikansichen Komponisten Robert Ray aus St. Louis   (Missouri).

Der zweite Part mit der „Gospel Mass“ war auch von Ray und in seiner modernen Komposition aufregend und keine leichte Kost, aber Kyrie, Acclamation, Credo, Sanctus und Agnus Dei-Lamb of God – vom Chor wunderbar umgesetzt. Der dritte Teil des Konzerts war ein weiteres Glanzlicht zwischendurch, mit Kneifel und Ikenoya vierhändig am Flügel. Sie spielten mit hoher Professionalität von Georges Bizet (1838-1875) das „Impromptu“ und von Thomas Arnold Johnson (1908-1989) „Scherzino“. Am Ende des Konzertes erklatschten sich die fast 100 Gäste noch eine Zugabe mit dem „Halleluja“ aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.

Der Spendenerlös an diesem Abend waren 626 Euro. Somit sind insgesamt bereits etwa 2700 Euro – auch durch andere Spenden – für den 10  000 Euro teuren Konzertflügel eingegangen.




Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen