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Wedel-Schulauer Tageblatt

03. Dezember 2016 | 07:52 Uhr

Jubel um die Lady of Jazz and Gospel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Musikevent Farmer Road Blues Band begeistert

Kultur ist bunt, vielfältig, spannend und abwechslungsreich. Kultur verbindet die Menschen miteinander, aber unterscheidet sie auch. Ein starkes Zeichen für die Vielfalt der Kultur in den Elbmarschen setzte der Kulturverein Haseldorfer Marsch unter ihrem Vorsitzenden Thomas Herion am vergangenen Sonnabend mit der „Farmer Road Blues Band“ und der „Lady of Jazz, Blues and Gospel“, Janice Harrington.

Sieben großartige Musiker und eine umwerfende Sängerin rockten die Bühne im Haselauer Landhaus vor mehr als 80 wippenden, schnippenden, tanzenden und klatschenden Gästen. Auf Grund der Größe der Veranstaltung fand das Kulturverein-Highlight des Jahres nicht wie gewohnt in der Bandreißerkate statt, sondern wurde mit der Unterstützung des Seniorchefs Otto Lienau auf dem Saal im Landhaus gefeiert. An den Tischen vor der Bühne war es möglich, sich vor dem mitreißenden „New Power of the Blues-Konzert“ kulinarisch zu stärken. Für die erfolgreiche Elmshorner Band, die seit mehr als 35 Jahren in unterschiedlicher Besetzung auftritt, sei es die wichtigste Eigenschaft, „Live, mitten unter den Menschen Musik zu machen“, erklärte der Gitarrist und Sänger Dirk Theege den Antrieb der professionellen Musiker.

Theege spielte an diesem Abend eine unglaublich sensible Gitarre, sang dazu und flirtete mit der stimmgewaltigen Janice, die zuvor mit ihrem Alter von 74 Jahren kokettierte, um dann aber kurz darauf die Altersgrenze für hinreißende Rhythmen auszuleben. Die volle Bandbreite des Rhythm’n Blues vom gefühlvollem Slow-Blues bis hin zum tanzbaren Up-Tempo-Boogie wurde am Keyboard von Ralf Gehrt, an den Drums von Randolf Muhl, am Bass von Jens van der Groov und am Tenor-Saxophon von Olaf Barkow hochmusikalisch umgesetzt.

Auch die Gastmusiker mit Jazz-Trompeter Melf Uwe Holmer und Helke Dorn am Bariton-Saxophon heizten den Gästen ordentlich ein. Am Ende des Konzerts ging der mutige Schritt von Herion und seiner Stellvertreterin Lena Krohn, einen so außergewöhnlichen Abend im Rahmen des Kultur-Programms zu veranstalten, voll auf. Die Besucher, die mit der Musik ihrer Jugend jung geblieben sind, waren total begeistert von dem lebensfrohen Event.



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