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Wedel-Schulauer Tageblatt

25. April 2017 | 01:05 Uhr

Hafenbetrieb-Vergabe bleibt Hängepartie

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Auch mit der zweiten Ausschreibung hat die Stadt keinen Betreiber für den neuen Schulauer Hafen gefunden. Dies teilte Bauamtsleiter Klaus Lieberknecht Dienstagabend im Planungsausschuss mit. Keine der zwei Bewerber habe innerhalb der Frist die erforderlichen Unterlagen beibringen können. Bereits 2014 war eine Ausschreibung gescheitert, damals mangels Interessenten. Zuletzt hatte die Stadt neben dem Betrieb des Sportboothafens auch die Gastronomie im Bereich der Mole angeboten. Neben einem Kiosk oder Imbiss ist ein Platz mit Raum für Außenbewirtung Bestandteil der Planung für die Neugestaltung des Uferbereichs im Osten, die 2018 beginnen soll.

Auf Nachfrage erklärte gestern Bürgermeister Niels Schmidt, die beiden Interessenten hätten „sehr schlanke“ Unterlagen eingereicht und seien von der Vergabestelle aufgefordert worden, ihre Konzepte zu präzisieren. Die Frist für die Abgabe sei jedoch ohne Reaktion verstrichen. Die Verwaltung werde nun prüfen, inwieweit sie in freie Verhandlungen mit den Interessenten gehen darf. Sollte dies scheitern, müsse man die Situation in der Hafen-AG neu bewerten.

Eine Option könne sein, dass Wedel selbst „in stark reduziertem Umfang“ als Betreiber fungiert. „Aber das ist zurzeit nicht spruchreif“, sagte Schmidt. Zwar sei ein schneller Betrieb wünschenswert. Die Wahrscheinlichkeit, einen Partner zu finden, steige jedoch mit dem Fortschritt der Gesamtbaumaßnahme. Tatsächlich sind mit Ostmole und Hafenkopfgebäude noch zwei Baustellen zu erwarten. Zudem fehlt bislang die Infrastruktur für einen Sportboothafenbetrieb.

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erstellt am 09.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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