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Wedel-Schulauer Tageblatt

08. Dezember 2016 | 05:11 Uhr

B431 : Hängepartie bei der Beleuchtung

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Das Land bleibt Antworten auf die Genehmigungsanfragen schuldig. Stadtwerke: Normgerechter Neubau nicht möglich.

Wedel | Der Wille ist bei fast allen Fraktionen da, allein es fehlt der Weg: Hängepartie in Sachen Beleuchtung entlang der Holmer Straße zwischen Ortsausgang und Stadtgebietsgrenze. Mitte vergangenen Jahres hatte die Verwaltung auf Initiative einer politischen Mehrheit aus CDU, SPD, FDP und Linken erste Schritte eingeleitet, um Ersatz für die maroden Holzmast-Laternen zu schaffen. Entscheidender Faktor dabei: die Zustimmung des Landes. Kiel muss das O.K. dafür geben, dass Wedel ein Kabel im Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg verlegt. Ebenso braucht es eine Genehmigung, dass Lampen an der Grundstücksgrenze gesetzt und mit Querung des Radwegs angeschlossen werden.

Zuletzt hatte die Stadt das Land zum wiederholten Mal am 18. Februar angeschrieben und um positive Entscheidung gebeten. „Bis zum heutigen Tage liegt dazu noch keine schriftliche Entscheidung vor“, heißt es jetzt in einer aktuellen Stellungnahme der Verwaltung zu einem Fragenkatalog der FDP. Die Liberalen monierten im Bauausschuss, sie hätten sich insgesamt eine konstruktivere Bearbeitung ihrer Fragen zu technischen Details und Machbarkeit gewünscht. „Das alles wirkt ziemlich ablehnend“, so FDP-Ausschussmitglied Helmut Thöm.

Bürgermeister will Antwort beschleunigen

Man könne über technische Bedingungen für einen Neubau erst dann reden, wenn die Zustimmung des Landes erfolgt sei, verteidigte Annette Boettcher vom Bauamt die Stellungnahme der Verwaltung. Bürgermeister Niels Schmidt erklärte die Verzögerungen mit Umstrukturierungen und Personalproblemen innerhalb der zuständigen Behörde, sagte aber dennoch zu: „Ich werde versuchen, die Antworten zu beschleunigen.“

Seitens der Stadtwerke, die beauftragt sind, die konkrete Umsetzung zu prüfen, gab’s indes einen Lichtblick: Der Wedeler Versorger hat seinerseits die Erlaubnis, ein neues Kabel im Grünstreifen zu verlegen. Dabei werde man „vorausschauend bauen“, so ein Stadtwerke-Vertreter. Allerdings gab er auch zu bedenken: Das, was gegebenenfalls unter Berücksichtigung der örtlichen Situation machbar ist, werde nicht normgerecht sein. Masten im Abstand von 40 bis 50 Metern seien nicht zu realisieren. „Wir müssen da Kompromisse machen.“ Wie berichtet sind zahlreiche Anlieger nicht bereit, Platz auf ihrem Grundstück für neue Lampenmasten zur Verfügung zu stellen.

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erstellt am 14.Jun.2016 | 10:00 Uhr

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