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Wedel-Schulauer Tageblatt

03. Dezember 2016 | 07:54 Uhr

Zählung ergibt : Guter Start für die Nachtbusse

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Statistisch fahren 10,7 Personen mit den Bussen in der Nacht.

Haseldorf | Zufrieden mit den Fahrgastzahlen der Nachtbusse auf der Linie 589 sind Politik und die Südwestholstein ÖPNV-Verwaltungsgemeinschaft (SVG). Im Durchschnitt fuhren 10,7 Personen pro Tour mit. „Die Zahlen sind für ein so neues ÖPNV-Angebot nicht nur überaus erfreulich, sondern auch höher als erwartet“, heißt es in einem Schreiben der SVG. Während der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses des Amtes Haseldorf wurde das Ergebnis der ersten Fahrgastanalyse freudig zur Kenntnis genommen.

Die Nachtbusse fahren in den Nächten von Freitag auf Sonnabend und Sonnabend auf Sonntag sowie vor Feiertagen. Start ist ab S-Bahnhof Wedel um 1.23 Uhr und  um  3.23 Uhr. Von Uetersen, Buttermarkt, nach Wedel startet die Tour um 2.34 Uhr. Das Aussteigen zwischen den Haltestellen ist möglich, dem Fahrer muss rechtzeitig Bescheid gegeben werden.

Auf Initiative von Schülerinnen der Gebrüder-Humboldt-Schule in Wedel war das Projekt ins Rollen gekommen. Seit dem 30. April fahren auf der Linie 589 an Wochenenden drei Nachtbusse. Das Pilotprojekt ist auf drei Jahre festgezurrt und wird von der Europäischen Union über die Aktivregion mit 48.750 Euro unterstützt. Die Kommunen Hetlingen, Haseldorf, Haselau, Moorrege, Heist und Holm teilen sich die restlichen rund 26.000 Euro der Gesamtsumme von 75.000 Euro.

Um sich von dem Nutzen des Steuergeldeinsatzes ein klares Bild machen zu können, hatte die Politik auf Fahrgastzählungen bestanden. „Zwar ist die Streuung recht breit, aber der über alle Fahrten und den gesamten Betrachtungszeitraum gerechnete Durchschnittswert von 10,7 Personen pro Fahrt kann nur als Erfolg gewertet werden“, heißt es seitens der SVG. Dabei sei die erste Fahrt ab S-Bahn Wedel die stärkste, gefolgt von der zweiten Fahrt ab Wedel, während die Fahrt ab Uetersen die schwächste ist. Das sei auch zu erwarten gewesen. „Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die Entwicklung weiterhin verhält. Gemessen an dem Erfahrungswert, dass neue ÖPNV-Angebote bis zu drei Jahren brauchen, um sich am Verkehrsmarkt zu etablieren, dürfen wir optimistisch sein“, heißt es in dem Schreiben.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 14:00 Uhr

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