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Wedel-Schulauer Tageblatt

05. Dezember 2016 | 19:36 Uhr

Einschulung in Wedel : Größter Zustrom für die Moorwegschule

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Rund 280 Erstklässler sind für drei Einrichtungen in der Stadt an der Elbe angemeldet worden.

Wedel | In einer Woche ist der große Tag für rund 280 Jungen und Mädchen in Wedel: Sie kommen zur Schule. Spitzenreiter in diesem Jahr ist die Moorwegschule im Norden der Stadt, wo rund 120 Erstklässler in fünf Klassen starten. Die Altstadtschule begrüßt rund 80 Jungen und Mädchen in vier Klassen. An der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) werden rund 85 Kinder in vier Klassen eingeschult.

Vor drei Jahren sah das an zwei Standorten noch ganz anders aus. Mit lediglich 67 Anmeldungen war es 2013 reichlich luftig inder Moorwegschule, während die ASS – Wedels einzige gebundene Ganztagsschule – mit 115 Erstklässlern aus allen Nähten zu platzen drohte. Eine Trendwende? Eine Abkehr von dem bis vor kurzem noch so gefragten verpflichtendem Ganztagsmodell? Burkhard Springer verneint. Der Fachdienstleiter Bildung, Kultur und Sport in Wedels Verwaltung macht anhand der Bevölkerungsstatistik lediglich zwei Dellen in der Entwicklung aus. Bereits im kommenden Jahr erwartet er für die ASS nach aktuellem Stand wieder rund 100 Erstklässler, 2018 dann erneut 115.

Vorschlag für Erweiterungsbau

Konsequenz: Im September will die Verwaltung der Politik Vorschläge für eine bauliche Erweiterung der Grundschule am dicht besiedelten Elbhochufer vorlegen. Denn die arbeitet mit vier Containern, und ein Rückgang des Raumbedarfs sei trotz der aktuell niedrigen Anmeldezahlen dauerhaft nicht auszumachen.

Auch an der Moorwegschule stehen zwei Container. Dort soll laut Springer vorerst jedoch nicht angebaut werden. Zwar waren bereits die Jahre 2014 und 2015 mit je knapp 100 Schülern fünfzügig in der Einrichtung am Breiten Weg. Die Bevölkerungsentwicklung lasse jedoch wieder rückläufige Zahlen und auf Sicht also eher vier erste Klassen erwarten. Die starken Anmeldezahlen der jüngsten Zeit – sie hängen möglicherweise auch mit dem Generationenwechsel zusammen, den die Moorwegsiedlung seit einigen Jahren spürbar erfährt.

Mit rund 80 Anmeldungen seit Jahren gleichbleibend ist die Entwicklung an der Altstadtschule. Auch hier sieht die Stadt laut Springer daher keinen baulichen Erweiterungsbedarf.

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erstellt am 31.Aug.2016 | 16:30 Uhr

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