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Wedel-Schulauer Tageblatt

04. Dezember 2016 | 17:19 Uhr

Gourmet-Menü und große Pötte

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Schulauer Fährhaus Sterne-Koch Marco Müller zündet kulinarisches Feuerwerk / Gäste mit Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden

Prominenter Besuch im Schulauer Fährhaus: Anlässlich des 30. Schleswig-Holstein Gourmet Festivals war Sternekoch Marco Müller mit zwei Mitarbeitern aus Berlin gekommen, um Feinschmeckern in einem fünfgängigen Menü Kostproben seiner Kochkunst zu präsentieren. Bevor es losging, überraschte Fährhaus-Küchenchef Franz Jost die Gäste zunächst mit feinen Apercus aus seiner Küche. So durften sich die Gäste an Grünkohlsüppchen, gedünsteten Rotbarsch, Entenbrust und gebeizten Rehrücken erfreuen, bis es an die festlichen gedeckten Tische zum intimen Dinner in den Strandgut-Saal ging.

Dort begrüßte Hausherr Rene Schillag die Gesellschaft und zollte Müller und seiner Brigade schon im Vorfeld höchsten kulinarischen Respekt. Die Freunde guten Essens waren aus ganz Norddeutschland ins Fährhaus gereist.


Wilde Quitte mit Hokkaido-Kürbisschaum


Wie beliebt das Gourmet Festival ist, zeigt sich daran, dass einige der Teilnehmer „Wiederholungstäter“ sind. „Es ist jedes Mal eine ganz besondere Spannung, wenn man von einem echten Könner bekocht wird“, so Siegfried Letzel, der mit Frau und Freunden aus Wolfsburg angereist war. Auch für ihn war es nicht das erste Koch-Event. „Groß enttäuscht worden sind wir bisher noch nie“, erinnerte er sich und betonte das stimmige Preis-Leistungs-Verhältnis. „Da haben wir schon ganz andere Sachen erlebt.“

Satte 140 Euro kostete der Abend die Teilnehmer pro Person. Dafür brannte Spitzenkoch Müller ein kulinarisches Feuerwerk ab, das mit geräuchertem Müritz-Aal, gedünstetem Ostseelachs sowie Kabeljau an gerösteter Hefe und wildem Brokkoli begann. Dazu kamen Weiß- und Rotweine aus Deutschland auf den Tisch. Jeden Gang leitete Müller mit einer kurzen Kommentierung ein und betonte dabei sein Anliegen, ausschließlich regionale Produkte aus nachhaltigem Anbau zu verwenden.

Das goutierten die Gäste und genossen sichtlich beeindruckt das Sous vide gegarte Rinderfilet, das mit Sauerampferbutter und Runkelkarotten auf den Tisch kam. Den krönenden Abschluss bildete das Dessert, das aus einer Komposition von wilder Quitte mit Hokkaido-Kürbisschaum bestand.

Höhepunkt mittendrin: die Passage der Aida Prima, die die Fährhaus-Atmosphäre stilecht unterstrich und für zahlreich „Ahs“ und „Ohs“ sorgte. Der Abend war ein voller Erfolg für die 30. Auflage des Gourmet Festivals, darin waren sich die meisten Gäste nach dem Digestiv einig. „Wir fanden es ganz toll“, so Gesa Wollberg aus Wedel, die den Abend mit Mann und Freunden genossen hatte. Auch Müller und seine Mannen waren begeistert und versprachen wiederzukommen.  

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