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Wedel-Schulauer Tageblatt

10. Dezember 2016 | 15:45 Uhr

Elbmarschenhaus in Haseldorf : Geburtstagsfeier mit 3000 Gästen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Frühlingsfest zum zehnjährigen Bestehen des Elbmarschenhauses lockt Besucher mit abwechslungsreichem Programm.

Haseldorf | Das Frühlingsfest der Haseldorfer Unternehmer lockte dieses Jahr besonders viele Besucher in die Marschgemeinde: Zum zehnjährigen Bestehen des Elbmarschenhauses, auf dessen Gelände das Fest traditionell stattfindet, kamen etwa 3000 Menschen. Draußen erfreuten sich Kinder am Ponyreiten, Planschbecken-Angeln oder an Nabu-Spielen wie Natur-Memory. Im Rinderstall schwelgte eine Gesprächsrunde von Menschen, die eng mit dem Elbmarschenhaus verbunden sind, in Erinnerungen.

Bernd-Ulrich Netz hielt sein besonderes Erinnerungsstück, das ihn mit dem Elbmarschenhaus verbindet und das jeder Gast mitbringen sollte, hoch: einen Schaukelring für Kinder, der die Hamburger Bombennächte im Zweiten Weltkrieg überstanden und später beim Hafen als Trümmerschutt gefunden wurde. „Davon gibt es ein paar Stücke auf dem Dachboden, und wenn ich in Rente bin, kümmere ich mich darum, dass die Stücke zu einer Ausstellung werden“, sagt der langjährige Leiter der Einrichtung. Haseldorfs stellvertretender Bürgermeister, Boris Steuer (SPD), brachte die etwa 150 Empfangsgäste mit einer Geschichte zur Aktion „Sauberes Dorf“ zum Schmunzeln: Beim Klotstockspringen landete er im Wasser. „Zweimal“, betonte der ehemalige Bürgermeister, Heinz Lüchau (CDU) lachend, der dabei gewesen war und die aktuelle Stationsleiterin, Edelgard Heim, mit einem übergroßen symbolischen Schlüssel zum Haus rührte. Er soll einen prominenten Platz bekommen.

In der Wunschrunde wurde, wie von Haselaus Bürgermeister Rolf Herrmann (CDU) vor allem betont, dass die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren verbessert werden muss. Die Dialogarbeit zu intensivieren, hat sich Heim als Schwerpunkt auf die Fahnen geschrieben. Ihr Wunsch für die nächsten zehn Jahre: „Wenn wir eine Infodiskussion zum Thema Wolf machen würden, würden wir gerne die 100 Leute, die kämen, unterbringen können“, sagte Heim zu den begrenzten räumlichen Kapazitäten.

Besondere Aktionen zum Zehnjährigen bot Museumspädagoge Holger Junker mit seinem Steinzeitzelt und Lehmbackofen an. Leon (10) bekam von ihm einen angepassten Feuerstein zugeschlagen, den er mit seinem Eisenmesser zum Funkenmachen nutzen will. Vater Jens Könneke freute sich darüber, im Sohn nun einen Grillanmacher zur Seite zu haben. Für Edgar Konetzny war der Sinnes-Parcours mit zehn unterschiedlichen Milchsorten wie Stuten- oder Kamelmilch wie gemacht. Jeden Tag trinkt der Elmshorner zwei Liter Milch und war mit Sohn Jacob (1) genau richtig. Die Ausstellung im Elbmarschenhaus zeigte Fotografien aus der vergangenen Dekade. Besonders charmant: bei einem Rätsel-Gewinnspiel mussten Besucher herausfinden, welches Kinderfoto – zehnjährig – zum aktuellen Teammitglied des Hauses gehört.

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erstellt am 18.Apr.2016 | 17:00 Uhr

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