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Wedel-Schulauer Tageblatt

06. Dezember 2016 | 15:08 Uhr

Traditionsveranstaltung in Holm : Flinke Kinderhände schälen Äpfel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Mitglieder des Holmer SPD-Ortsvereins lockten rund 150 Gäste ins Dörpshus.

Holm | Apfelschälen macht müde Geister munter. Obwohl sie etwas verschlafen waren, haben die Geschwister Nico (7), Timo (4) und Mandy (2) beim 19. Holmer Apfelfest Stimmung in die Bude gebracht. Mit kraftvollem Applaus versuchten die Besucher im Dörpshus die Kinder zu animieren. Die blieben „cool“ und kurbelten konzentriert an ihren Maschinen und entkleideten ihre Äpfel so ihres Schalenkleides.

SPD-Chef Dietmar Voswinkel und seine Frau Brigitte, die Apfelfest-Organisatorin, waren mit der Teilnahme hochzufrieden. Etwa 85 Besucher kamen zum „Himmel-und-Erde-Essen“ mit Grütz- oder Bratwürsten. Etwa 50 Gäste erschienen nochmals zu Kaffee und Kuchen. Schnell waren die zehn Platten Torte und Kuchen leergefegt. Von den 27 Marmeladensorten, die zum Verkauf angeboten wurden, waren Quitte und Apfel-Holunder die Renner. Als Neuerung war die zuckerreduzierte Variante mit Stevia besonders bei Diabetikern beliebt.

Ein gutes Gespür für Äpfel zeigten Helga Haffki aus Holm und Heinz Ellerwald aus Hetlingen. Beide schätzten zielgenau richtig: 31 Äpfel waren im verschlossenen Sack verborgen, den es zu gewinnen gab. Den Sieg teilten sie sich. Jeder bekam aber einen eigenen Sack als Preis. Haffki teilte schwesterlich mit ihrem Cousin aus Schenefeld. Uve Praßler bekam die Hälfte ihres Gewinns. „Wir haben beide keine Geschwister“, sagte Haffki zum ihrem guten Verhältnis. Seit Jahren lockt sie den Verwandten zu Veranstaltungen nach Holm. Beim Apfelfest ist er deshalb Stammgast. „Durch sie erlebe ich alles in Holm mit“, sagte Praßler.

Hilde Hirschmann war das erste Mal beim Holmer Apfelfest. Die Oberschwäbin aus Biberach besuchte ihre Familie. Stolz erzählte Dietmar Voswinkel ihr, dass das Fest Vorreiter der Holsteiner Apfeltage war und sich als einzige politisch angehauchte Veranstaltung trotz Startschwierigkeiten etabliert hat. „Himmel und Erde“ kennt die Oberschwäbin aus ihrer Heimat nicht. Blut- oder Leberwurst mit Sauerkraut sind im Schwabenland kulinarische Tradition.

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erstellt am 20.Sep.2016 | 16:30 Uhr

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