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Wedel-Schulauer Tageblatt

04. Dezember 2016 | 09:19 Uhr

Farbtupfer für die Klinikwände

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

„Kreativität pur“ De Kunstmolers ut Holm stellen im Regio Klinikum aus / Breites Themenspektrum / Vernissage: 11. Mai, 18 Uhr

„Wir sind eine Künstlergemeinschaft und keine Malgruppe“, stellt Hiltrud Schwarz klar. Die Wedelerin ist Mitglied der Kunstmolers ut Holm und erklärt, was das heißt. Malgruppen treffen sich, um gemeinsam künstlerisch zu arbeiten. „Wir malen niemals zusammen“, erläutert Schwarz. De Kunstmolers ut Holm kommen regelmäßig einmal im Monat zusammen, um sich auszutauschen, anzuregen, abzusprechen, um Ausstellungen vorzubereiten oder gemeinsam etwas zu unternehmen – meist sind das Museumsbesuche. Jeder arbeitet für sich allein – in der Gemeinschaft geht es darum, sich Ratschläge, Unterstützung und Feedback unter Gleichgesinnten zu geben.

Die Ergebnisse ihres Schaffens stellen De Kunstmolers regelmäßig aus. Ihre nächste Schau haben sie im Regio Klinikum Wedel. Von Mittwoch, 11. Mai, bis zum 24. Oktober schmücken die Werke Treppenhaus und Stationen, Wartezimmer und Flure des Krankenhauses in der Holmer Straße 155, zur Vernissage auch den Eingangsbereich. Um 18 Uhr geht es Mittwochabend mit einer Einführung los.

Ein Thema haben sich die Gruppenmitglieder bewusst nicht gesetzt. „Wir zeigen unsere neuesten Bilder“, sagt Schwarz. „Kreativität pur“, der Titel der Ausstellung, lässt alles offen und macht alles möglich. Mit fünf bis sechs Bildern ist jeder Kunstmoler dabei. Bei 15 Mitstreitern sind das mehr als 75 Werke, die die vielen Wände des Klinikums sicher ausfüllen werden. Die Künstler arbeiten mit Öl, Aquarell und Acryl. Einige bannen ausschließlich Gegenständliches auf die Leinwand, andere malen ausnahmslos abstrakt, wieder andere bewegen sich in unterschiedlichen Stilrichtungen.

Die Kunstschaffenden kommen aus Holm, Hohenfelde, Wedel, Tornesch und Hamburg. „Ut Holm“ führen sie im Namen, weil sie sich anlässlich der dortigen Kunstmeile im Jahr 2005 zusammengefunden haben – und weil sie unter dem Dach des Kulturvereins Holm agieren. Momentan ist die Künstlergemeinschaft 15 Personen stark – und damit am Rande ihres Fassungsvermögens: „Wir können keinen mehr aufnehmen, die Gruppe ist voll“, betont Schwarz.

 

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