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Wedel-Schulauer Tageblatt

06. Dezember 2016 | 09:15 Uhr

Erfolgsbilanz für Wedels Parkgebühr

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Prüfung Einnahmen liegen über Planzahlen / Verkehrssteuerung funktioniert / Brötchentaste etabliert / Befreiung für Elektrofahrzeuge

Der Fachdienst Prüfdienste hat die 2014 in Wedel eingeführte Parkraumbewirtschaftung unter die Lupe genommen. Ergebnis des Berichts unterm Strich: Die Gebührenpflicht in der Innenstadt und im Bereich der Elbe kann aus Sicht der Verwaltung als Erfolg verbucht werden.

310  000 Euro Einnahmen hatte die Stadt für das vergangene Jahr veranschlagt. Das Ergebnis liegt leicht über dem Soll. Auch wird der erhöhte Personalaufwand bei der Verkehrsüberwachung über Mehreinnahmen bei Verwarnungs- und Bußgeldern abgedeckt. Einnahmesteigerung nach aktuellem Stand: rund 30  000 Euro. Und: Auch das Ziel, das die Stadt als Begründung der Einführung angeführt hatte, wird laut den Prüfern erreicht. „Der gewünschten Steuerung des ruhenden Verkehrs im Innenstadtbereich wird durch die Parkraumbewirtschaftung vollumfänglich Rechnung getragen“, heißt es in dem Bericht. „Das unerwünschte Dauerparken – insbesondere in der Bahnhofstraße – wird erfolgreich unterbunden.“


Gut eine halbe Stunde Durchschnittsparkzeit


Ein Mittel, um die Parkdauer im Bereich der Bahnhofstraße zu minimieren, ist die Brötchentaste. 93  888 mal wurde in den ausgewerteten ersten drei Quartalen 2015 ein Ticket fürs kostenlose Kurzparken mit der Höchstdauer 15 Minuten gezogen. Entspricht einem Anteil von rund 37 Prozent der Parkscheine insgesamt. Die summierten sich im betrachteten Zeitraum auf 255  509. Entspricht einer Gesamtparkdauer von 100  803 Stunden. Übrigens: Wer gebührenpflichtig parkte, hat sich in der Regel auch eher kurz gehalten. Die durchschnittliche Parkdauer für die gezahlten Tickets liegt laut Verwaltung bei gut einer halben Stunde.

Elektrofahrzeuge, deren Verbreitung ganz aktuell durch Kaufprämien, Steuerbefreiungen und die Zusage zur Schaffung neuer Ladestationen von Bund und Industrie gefördert werden sollen, bekommen künftig auch in Wedel Privilegien. Die Verwaltung ergänzt ihre Parkgebührenverordnung um den Passus einer Befreiung für E-Autos. Voraussetzung ist eine Parkscheibe, um das Einhalten der Höchstdauer kontrollieren zu können. Zudem müssen die E-Fahrzeuge über die neu eingeführten Kennzeichen als solche zu erkennen sein.

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erstellt am 20.Mai.2016 | 16:00 Uhr

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