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Wedel-Schulauer Tageblatt

09. Dezember 2016 | 03:07 Uhr

DLRG Wedel sucht Verstärkung

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Bundesfreiwilligendienst Christian Wolter beendet seine zwölfmonatige Dienstzeit / Jetzt brauchen die Retter einen Nachfolger

Christian Wolter kam nicht als blutiger Anfänger zur DLRG Wedel. Der Rellinger war bereits in seiner alten Heimat Neumünster als Rettungsschwimmer aktiv gewesen. Umso glücklicher war der damals 17-Jährige, als er vor einem Jahr seinen Bundesfreiwilligendienst bei der Wasserrettung der Rolandstadt antreten konnte. Jetzt ist die Dienstzeit des zweiten DLRG-„Bufdis“ in Wedel beendet. Der Verein sucht nun einen Nachfolger.

Der heute 18 Jahre alte Wolter möchte die Zeit als „Bufdi“ nicht missen: „Das
waren beeindruckende zwölf Monate.“ Er habe im vergangenen Jahr immer wieder festgestellt, wie abwechslungsreich die Tätigkeit bei der DLRG sein kann. Gleich zu Beginn seiner Dienstzeit, absolvierte Wolter erfolgreich eine Ausbildung zum Assistenten in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung und nahm die Schwimmprüfungen zum Seepferdchen und Jugendretter ab. Für den Einsatz in der Wasserrettung machte er seine Fachausbildung im
Wasserrettungsdienst und wurde auf den Rettungsbooten auf der Elbe und in der
Schwimmaufsicht eingesetzt. Neben diesen beiden Schwerpunkten gehörten die Unterstützung in der Jugendarbeit und im Jugendeinsatzteam zu seinen Aufgaben.

Einen Höhepunkt gab es zum Abschluss: Im Juni arbeitete Wolter drei Wochen lang als Rettungsschwimmer am Sehlendorfer Strand an der Ostsee. „Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Wer kann das schon von sich behaupten?“, freut sich der 18-Jährige. Menschen helfen möchte Wolter auch weiterhin. Er beginnt nun eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Der DLRG Wedel möchte er in seiner Freizeit weiter erhalten bleiben. „Ich habe mich immer als fester Bestandteil des Teams gefühlt“, betont Wolter.

Wer bei der DLRG Freiwilligendienst leistet, muss aber keineswegs ständig als Rettungsschwimmer im Einsatz sein. Der Verein bietet auch andere Betätigungsfelder. So können die „Bufdis“ auch in der Erste-Hilfe-Ausbildung, in der Öffentlichkeitsarbeit oder in der Verwaltung eingesetzt werden.

Jochen Möller, Vorsitzender der DLRG Wedel stellt die Vorteile heraus: „Dieser Dienst ist eine Einrichtung, bei der beide Seiten gewinnen. Die DLRG erhält verlässliche und motivierte
Unterstützung bei ihrer wichtigen Arbeit, und der Freiwillige lernt neue Horizonte kennen. Jeder kann seine Stärken und Fähigkeiten einbringen“. Das Alter spielt für Bewerber – fast – keine Rolle. Der Bundesfreiwilligendienst kann im Alter von 16 bis 54 Jahren geleistet werden. „Bufdis“ erhalten neben einem angemessenen Taschengeld den vollen Sozialversicherungsschutz und unter Umständen Kindergeld. Informationen zur Bewerbung gibt es bei Möller unter der Telefonnummer (01  72) 4  22  92  16 oder per
E-Mail. >  

info@dlrg-wedel.de

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erstellt am 20.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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