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Wedel-Schulauer Tageblatt

04. Dezember 2016 | 09:19 Uhr

Beleuchtung fehlt bislang im Etat 2017 : Die Politik sucht Geld für die B431-Lampen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Holmer Straße: Nach aktuellem Stand sind im Haushaltsentwurf 2017 keine Mittel für die unter anderem von Senioren- und Jugendbeirat, Anliegern sowie Holm geforderte Erneuerung der Beleuchtung an der Holmer Straße außerorts eingestellt.

Wedel | Die lang ersehnte Genehmigung für das Erdkabel und damit die Voraussetzung für einen Neubau ist da – was jetzt noch fehlt, ist das Geld. Nach aktuellem Stand sind im Haushaltsentwurf 2017 keine Mittel für die unter anderem von Senioren- und Jugendbeirat, Anliegern sowie Holm geforderte Erneuerung der Beleuchtung an der Holmer Straße außerorts eingestellt. Das will die FDP ändern.

Es war Helmut Thöm, der mit einem FDP-Antrag auf Finanzmittel für die Beleuchtung während des jüngsten Bauausschusses den Dauerbrenner Richtung Finanzierung und Realisierung bewegte. Problem: Laut selbstgestecktem Ziel bei der Haushaltskonsolidierung muss eine Kompensationsmöglichkeit gefunden werden. Die CDU, die den Vorstoß der Liberalen ebenso wie die SPD unterstützt, schlug den Verzicht auf den geplanten Ausbau der Spitzerdorfstraße vor. Birgit Woywod, Bauverwaltung, gab indes zu bedenken, dass für den Lampen-Neubau – nach letztem Stand der Planung sollen zwischen Ortsschild und Stadtgrenze 26 Leuchten im Abstand von 80 Metern installiert werden – 155.000 Euro veranschlagt sind. Der Spitzerdorfstraßen-Ausbau sei zwar mit 300.000 Euro verbucht. Wird er gestrichen, fallen jedoch auch die eingerechneten Anliegerbeiträge in Höhe von 165.000 Euro weg. Damit stünden lediglich 135.000 Euro aus diesem Posten zur Verfügung – macht eine Lücke von 20.000 Euro. Dies war der Grund, aus dem die Linke auf Vertagung plädierte. Linken-Vertreter Johannes Schneider wollte zudem zunächst geklärt wissen, inwieweit sich Holm wie zugesagt am Neubau beteiligt.

JRG-Schülervertretung unterstützt Bauforderung

Grüne und WSI unterstrichen unterdessen ihre Ablehnung eines Lampenbaus. Eine Beleuchtung vergrößere die Lichtverschmutzung, von der viele Kleinlebewesen betroffen seien, so die Grünen-Argumentation. Zudem handle es sich um eine freiwillige Leistung. Der Jugendbeirat wiederholte seine Forderung einer Wiederherstellung der Beleuchtung, die aufgrund maroder Masten demontiert wurde. Mit im Boot ist die Schülervertretung des Johann-Rist-Gymnasiums (JRG). Die Situation ohne Lampen stelle eine Einschränkung und unnötige Gefährdung von Radfahrern dar, heiße es einem Schreiben an die Ratsfraktionen. Der Umweltausschuss tagt zum Haushalt 2017 am 1. Dezember.

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erstellt am 24.Nov.2016 | 12:15 Uhr

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