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Wedel-Schulauer Tageblatt

04. Dezember 2016 | 04:57 Uhr

Die Kraft des Sommers erleben

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Aquarelle Bereits zum dritten Mal stellen die Hofmalerinnen ihre Werke im Reepschlägerhaus aus / Schau läuft bis 6. November

Pünktlich zum Herbstbeginn lebt im Reepschlägerhaus der pure Sommer auf. Denn mit dem fünfköpfigen Malerinnen-Ensemble „Die Hofmaler“, das seit den 1990er Jahren zusammenarbeitet, präsentieren in den Räumlichkeiten des Kulturzentrums an der Schauenburgerstraße wahre Spezialistinnen in puncto Sommerthemen mehr als 28 farbenfrohe Aquarelle.

Ob „Kraft des Sommers“, „Leuchtturm in Wittenbergen“, „Im Garten“ oder „Batavia“: Dutzende Besucher überzeugten sich bereits zur Vernissage am Donnerstagabend davon, dass es möglich ist, die schönste Zeit des Jahres einzufangen und auf Bildern äußerst stimmungsvoll darzustellen.


Besonders viele neue Bilder


Seit 2003 malen die Aquarellistinnen Inge Rosa Meyer, Sabine Goetz, Annelies Drescher, Martina Beck und Gudrun Seehofer zusammen auf dem „Meyer-Hof“ in Tornesch-Ahrenlohe. „Unsere Home-Base“, so Hofmalerin Beck, die zusammen mit Kollegin Goetz zur Ausstellungseröffnung einführende Worte an das Publikum richtete. Sie verwies darauf, dass besonders viele neue Bilder der aktuellen Ausstellung beigefügt wurden.

Blumen, Stillleben, Garten, Landschaft oder Interieur: „In der Fertigung unserer Aquarell-Arbeiten steckt immer sowohl Anspannung wie auch Entspannung. Anspannung gibt es bei der Vorzeichnung, der ersten Anlage, dem Trocknen lassen und während der Malpausen. Entspannung beim konzentrierten Malen, wenn man die Welt um sich herum vergisst und bei sich angekommen ist“, so Beck.

Goetz erklärte die Aquarell-Technik, die die Gruppe anwendet. „Die Aquarell-Malerei unterscheidet sich klar von der Ölmalerei. Die Pigmente bewegen sich weiter. Es kann bis zu einen Tag dauern, bis die Farbe getrocknet ist. Man steht im ständigen Dialog mit dem Bild, braucht viel Geduld und Fantasie“, sagte Goetz.

Abschließend riet Goetz dem Betrachter, die Bilder auf sich wirken zu lassen. „Entscheidend ist auch immer die jeweilige Persönlichkeit des Malers. Manchmal sehen Sie das gleiche Motiv, beispielsweise einen Blumenstrauß, der von dem einen Künstler als Wucht des Sommers und von dem anderen eher poetisch dargestellt wird“, erklärte die Hofmalerin.

Wer den Sommer also in den kommenden Wochen noch ein wenig nachwirken lassen möchte, kann das zu den allgemeinen Öffnungszeiten in den Räumen des Reepschlägerhauses tun.  

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