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Wedel-Schulauer Tageblatt

06. Dezember 2016 | 15:10 Uhr

Werbenachmittag in Hetlingen : Die Elbkinder haben Nachwuchssorgen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Hetlinger Männergesangverein Eintracht veranstaltete zum fünften Mal ein offenes Singen mit etwa 100 Gästen.

Hetlingen | „Offenes Singen in Hetlingen“ – ein Termin, der bei sangesfreudigen Menschen aus den Dörfern ganz oben auf dem Jahresplaner steht. Der Männergesangverein „Eintracht“ aus Hetlingen hatte unter seinem Vorsitzenden Reiner Sievers am vergangenen Sonntag bereits zum fünften Mal zusammen mit dem Frauenchor „Marsch-Mel(l)os“ und dem „Elbkinderchor Hetlingen“ zum Mitsingen in die Mehrzweckhalle eingeladen. Ein Termin, der auch Nicht-Chormitgliedern die Chance gibt, die Freude am gemeinsamen Musizieren zu erleben. Die Erwartungen der mehr als 100 Besucher wurden auch in diesem Jahr auf ganzer Linie erfüllt.

Nach einem gemütlichen Kaffeeklatsch im „Hetlinger Treff“ an einem großen Büfett mit von den Chorfrauen selbst gemachten Kuchen drängte es die Gäste schon vor dem eigentlichen Konzerttermin in die Mehrzweckhalle. Sie konnten es kaum erwarten, die neuen Liederhefte in die Hände zu bekommen, um möglichst viele der 24 altbekannten Lieder zu singen.

Das zweite Liederheft ist noch aufwendiger gestaltet und beinhaltet die Texte der schönsten Volksweisen und Seemannslieder, zum Teil auch auf Plattdeutsch. Zum Auftakt sangen die Männer der „Eintracht“ unter der Leitung von Olaf Polenske den „Abendfrieden“ von Rudolf Desch, verteilten sich aber nach einem zweiten Lied im Publikum, um mit den Gästen und dem verstreut sitzenden Frauenchor gemeinsam zu singen. Die Stimmen der Gäste und Sänger verschmolzen zu einem großen Chor mit einem erstaunlich schönen Klang.

Ein Höhepunkt war das Wunschsingen. Die Gäste durften Lieder aus dem neuen Heft auswählen. Die Titel wurden Sievers, der die Leitung übernommen hatte, fröhlich zugerufen und zu der flotten Begleitung der Akkordeonistin Helgard Wind hingebungsvoll gesungen. Lieder wie „Rolling Home“, „Lili Marleen“, „Hoch auf dem gelben Wagen“, „In einem Polenstädtchen“ oder „An de Eck steiht’n Jung mit ’n Tüddelband“ erklangen und weckten bei den Senioren Erinnerungen.

Marsch-Me(l)os-Chorleiter Olaf Polenske (links) und Vorsitzender Reiner Sievers hoffen auf neue Mitglieder.
Marsch-Me(l)os-Chorleiter Olaf Polenske (links) und Vorsitzender Reiner Sievers hoffen auf neue Mitglieder. Foto: Heer
 

Auch der weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannte und renommierte Elkinder-Chor präsentierte sich mit einigen Liedern, wie „Lieblingsmensch“ von der Sängerin „Namika“. Leider herrsche, so die neue Chorleiterin Stephanie Balke, zurzeit absoluter Nachwuchsmangel. Balke bat alle Eltern und Großeltern eindringlich, ihre „Lütten“ doch in den Chor zu schicken. Die Frauen der Marsch Mel(l)os traten in guter Besetzung unter der Leitung von Polenske auf und sangen Lieder wie „Ein schöner Tag“. Es ist ein altes deutsches Volkslied und wird zur Melodie von „Amazing Grace“ gesungen.

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