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Wedel-Schulauer Tageblatt

30. September 2016 | 10:20 Uhr

Die ASS braucht neue Räume

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Vier Vorschläge Kosten von ein bis zwei Millionen

Der Baubeschluss für einen Anbau in der Gebrüder-Humboldt-Gemeinschaftsschule – Investitionsvolumen 660000 Euro – wurde jüngst verschoben, da steht den Kommunalpolitikern Wedels die nächste Schulerweiterung ins Haus. Die Albert-Schweitzer-Grundschule (ASS) benötigt dringend mehr Räume.

Auch wenn in diesem Jahr eine erste Klasse weniger an Wedels einziger gebundener Grundschule zustande kam: Die Schülerzahlen steigen seit Jahren. Und werden weiterhin ansteigen, das prognostiziert der Schulentwicklungsplan. Inklusiver und differenzierterer Unterricht macht darüber hinaus kleinere Lerngruppen notwendig. In den vergangenen zwei Jahren wurden auf dem Gelände der Schule bereits zwei Container für vier Klassenräume aufgestellt, um die Bildungsaufgaben zu meistern.

Im Frühjahr hat die Politik die Stadt beauftragt, Möglichkeiten zur Erweiterung der ASS zu untersuchen. Jetzt legt die Verwaltung zwei zuständigen Gremien erste Architektenvorschläge vor. Sowohl im Bildungsausschuss am Mittwoch, 28. September, als auch im Bauausschuss am darauffolgenden Donnerstag beraten die Mitglieder über vier Varianten. Die größte umfasst einen Bau mit acht Klassen- sowie zwei Gruppenräumen und wird mit 2,14 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagt. Die anderen drei kleineren Varianten bieten vier neue Klassen- und zwei neue Gruppenräume und bewegen sich in der Investition zwischen 1,02 und 1,23 Millionen Euro.

In der teuersten Variante entstehen der Schule nicht acht zusätzliche Klassenräume, sondern lediglich vier. Vier alte sollen zudem abgerissen und durch vier neue ersetzt werden. Architekt Gerhard Dehn will dafür einen einstöckigen Gebäudetrakt aus den 1960er Jahren abbrechen und durch einen zweistöckigen Flügel ersetzen. Der hätte dann die gleiche Höhe wie das Verwaltungs- und ein weiteres Schulgebäude, mit denen zusammen der neue Flügel ein Ensemble bildet. Er benötigte aber einen Aufzug, der die Kosten nach oben treibt.


Neubau mit einem oder zwei Geschossen


Zwei der drei halb so teuren Varianten sehen eingeschossige Neubauten auf dem Schulgelände vor: einer könnte auf einem Teil des Spielplatzes, der andere neben dem Sportfeld entstehen. Der Nachteil dabei: Den Schülern wird Spiel- beziehungsweise Sportfläche weggenommen.

Die 1,23-Millonen-Variante setzt wieder auf zwei Stockwerke. Das Gebäude, so die Idee des Architekten, sollte auf der Standfläche eines Containers hochgezogen werden. Der müsste versetzt werden. Das kostet zusätzlich Geld. Der Vorteil aber wäre ein geringerer Grundflächenverbrauch.

 

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