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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. Januar 2017 | 18:11 Uhr

Rissener Straße in Wedel : B431: Die Wege werden ausgebaut

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Stadt legt die Detailplanung für den dritten Sanierungsabschnitt vor. Demnach bleibt das Grün bleibt weitgehend erhalten. Eine Million Kostensteigerung.

Wedel | Die Verwaltung hat die Entwurfsplanung für den dritten Bauabschnitt der B431-Sanierung zwischen Croningstraße und Industriestraße vorgelegt. Daraus wird deutlich: Nicht nur die Fahrbahn des hoch frequentierten Straßenabschnitts wird neu aufgebaut. „Die Nebenflächen müssen ebenfalls den Erfordernissen angepasst und entsprechend der geltenden Richtlinien einschließlich der Tragschichten, um-  /  ausgebaut werden“, heißt es in der Beschlussvorlage für den morgen tagenden Bauausschuss.

Entgegen ersten Überlegungen ist dabei nun geplant, Teile der Grünstreifen in diesem Bereich der Rissener Straße zu erhalten. Mit Blick auf die starke Frequentierung soll zwar zwischen Croningstraße und Lüchau auf der Südseite (bei McDonalds) verkehrsgerecht ausgebaut und dabei auf den Grünstreifen verzichtet werden. Im Norden (beim Famila-Fachmarktzentrum) könnten dagegen ein gemeinsam genutzter Geh- und Radweg und damit auch eine gut drei Meter breite Grünfläche vorgesehen werden. Das Grün mit neuen Baumpflanzungen rückt allerdings vom Fahrbahnrand weg. Zwischen Lüchau und Industriestraße bleiben Baumbestand und die etwa 4,50 Meter breite Bankette, die auch der Entwässerung dient, im Süden erhalten. Im Norden ist ebenfalls lediglich eine verkehrsgerechte Verbreiterung des gemeinsamen Geh- und Radwegs geplant. Auch hier bleibt eine Bankette von etwa einem Meter zur Fahrbahn.

Verkehr wird eher zu- als abnehmen

Die sei aufgrund der hohen Verkehrsbelastung aktuell in einem „desolaten Zustand“, heißt es seitens der Verwaltung. Der Ausbau sei erforderlich, „da der Verkehr, auch mit Blick auf die geplante Nordumfahrung, eher zunehmen als abnehmen wird“, besagt die Stellungnahme der Verwaltung. Insbesondere wegen des Schwerlastverkehrs müsse die Fahrbahn komplett erneuert werden.

Auch eine neue Kostenschätzung liegt jetzt vor, und die weicht erheblich von der ursprünglichen ab, wie ebenfalls in der Ausschussvorlage ein paar Punkte weiter berichtet wird. Statt rund 1,5 stehen jetzt 2,5 Millionen Euro unter der Beschlussvorlage. Grund seien hohe Kosten für Bodenaustausch, Verkehrslenkung und -sicherung sowie für Entwässerungsarbeiten. Wedel hat indes bereits eine grundsätzliche Zusage für einer Förderung der Baumaßnahme in Höhe von rund zwei Millionen Euro.

Aus der Auflistung aktueller Kostenentwicklungen geht zudem hervor, dass Wedel weiter mit etwa einer Million Euro Kosten für den Ausbau des eigentlichen Einmündungsbereichs B431/Industriestraße rechnet. Er soll nach Beendigung des dritten Sanierungsabschnitts 2017  /  2018 erfolgen.

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erstellt am 06.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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