zur Navigation springen

Wedel-Schulauer Tageblatt

10. Dezember 2016 | 15:49 Uhr

Auf zum Partnerschaftsfest

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Holm und Rehna sind seit 25 Jahren freundschaftlich verbunden / Besuch für Sonnabend, 11. Juni, geplant

Mit einem Partnerschaftsfest soll am Sonnabend, 11. Juni, das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen der Gemeinde Holm und der Stadt Rehna gefeiert werden. Holms Bürgermeister Walter Rißler (CDU) hofft, dass möglichst viele Bürger mit ihm nach Mecklenburg-Vorpommern reisen. Ziel der Feier solle sein, den Austausch wieder anzuregen. „Ich wünsche mir, dass wir dichter zusammenrücken“, betonte Rißler. Deshalb wurden zwei Busse gebucht. Rißler: „Wir haben noch Platz und freuen uns über jeden, der mitmöchte.“ Zur Delegation gehören unter anderem neben Gemeinderäten die Kantorei, Vertreter des TSV Holm, der Feuerwehr und Kaninchenzüchter.

Die große Sause wird von der Stadt Rehna ausgerichtet, weil das 20-jährige Bestehen in Holm gefeiert wurde. „Die gestalten das Programm, wir hören nur Bruchteile und werden überrascht“, berichtet Rißler verschmitzt lächelnd. Fest stehe, dass es gegen 11 Uhr einen Empfang geben wird und für den Nachmittag sei eine Rundfahrt durch die Stadt und das Umland geplant, das vom Amt Rehna verwaltet wird.

Zum Kaffeetrinken geht es nach Vitense auf den Bauernhof des verstorbenen Erwin Paulsen, Bruder des kürzlich verstorbenen Holmer Kaufmanns Hannes Paulsen. „Das sind die Urväter der Partnerschaft“, betont Rißler. Nach dem Fall der innerdeutschen Mauer trug Hannes Paulsen die Idee in den Gemeinderat, eine Partnerschaft mit einer Kommune in der ehemaligen DDR einzugehen. Neben dem von Hannes Paulsen favorisierten Rehna hatten die Geflügelzüchter die Stadt Meyenburg im Landkreis Prignitz, Brandenburg, ins Spiel gebracht. Rißler besuchte gemeinsam mit seiner Frau Frauke sowie seinem Stellvertreter und Parteifreund Horst Schaper und dessen Frau Ute beide Kommunen .

Die Entscheidung fiel nicht schwer. Warum Rehna? Rißler lacht herzlich und begründet: „Es gab in Meyenburg zur Kaffeezeit keinen Kuchen und es stank.“ Schuld daran waren Zweitaktmotoren der Trabbis und Braunkohle, mit der geheizt wurde. Außerdem gefiel das kleine Städtchen Rehna mit seinem schmucken Altstadtkern und dem alten Kloster. An den Ort des erstens Mittagessens – damals hieß es Volksbeköstigung – werden Schaper und Rißler zurückkehren. Denn im Saal des „Lindenhofs“, der sich optisch kein bisschen verändert habe, soll der Empfang stattfinden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen