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Wedel-Schulauer Tageblatt

06. Dezember 2016 | 15:13 Uhr

Der Marathon in Hamburg senkt die Teilnehmerzahl : 215 Sportler starten beim vierten Auwiesenlauf in Wedel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Unglückliche Terminkollision mit dme großen Marathon in der Hansestadt. Fünfte Auflage geplant.

Wedel | Die Besorgnis war bei Auwiesenlauf-Organisatorin Martina Lehnert gestern schnell verschwunden. „Die Anteilnahme und der Wille zu helfen sind groß. Ich bin sehr froh, dass trotz des Hamburg Marathons so viele Läufer gekommen sind“, sagte sie. 215 Sportler gingen am Mittag beim vierten Wedeler Auwiesenlauf zu Gunsten des Vereins Clio an den Start. „Im Vorfeld hatten sich bereits 166 Läufer angemeldet. Der Rest hat sich aufgrund des guten Wetters spontan entschieden“, sagte Lehnert. Im vergangenen Jahr waren es etwa 400 Sportler, die teilgenommen hatten.

Schon zwei Stunden vor dem Start hatte sich der Schulhof der Pestalozzischule gefüllt und wurde in das für den Benefizlauf typische Orange getaucht. Fast alle Läufer trugen das Lauf-T-Shirts mit dem Spruch „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“. Unter diesem Motto hatte Lehnert den Lauf vor vier Jahren ins Leben gerufen, nachdem bei ihrem Bruder Marcus Albrecht ein Hirntumor diagnostiziert worden war. Durch den Spendenlauf sammelte sie seitdem Spenden für die Deutsche Hirntumorhilfe.

„Heute sind die Amateurläufer am Start, denen der Marathon zu lang ist und die vor allem gekommen sind, um zu helfen“, sagte Lehnert. Durch die Terminkollision mit dem Hamburg Marathon fehlte der Lauftreff Wedel, der in den vergangenen Jahren die größte Startergruppe stellte. „Das waren immer um die 50 Starter. Die fehlten uns natürlich schon bei den Anmeldungen“, sagte Lehnert. Als sie im vergangenen Jahr nach einem geeigneten Termin suchte, habe sie keine Infos zum Marathon in der Hansestadt gefunden. „Normalerweise ist der immer Ende April. Aber wir sind trotzdem sehr zufrieden“, sagte Lehnert.

Wedels Bürgermeister Niels Schmidt (parteilos) gab den Startschuss, und Sekunden später sorgten die orangefarbenen Läufer für ein beeindruckendes Bild im Autal. „Das ist immer wieder schön zu sehen und ein beeindruckendes Bild“, sagte Albrecht, der zusammen mit seiner Schwester die Läufer durch das Sparlier der Cheerleader des SC Rist führte. Während das Feld sich durch das Autal schlängelte, scherten beide zur Seite aus.

Am Sonntag stand der Abbau an der Schule an, heute werden die Straßenschilder für die fünf und zehn Kilometer langen Laufstrecken entfernt. „Dann brauchen meine Füße mal etwas Ruhe“, scherzte Lehnert. Danach beginnen die Planungen für das Jubiläum: „Ich möchte den fünften Lauf schon gern ausrichten“, sagte sie. Allerdings sei die Terminfindung erneut problematisch, da die Osterferien im kommenden Jahr in den April fallen. „Wir wollen eigentlich immer einer der ersten Läufe sein. Mal schauen, wie wir es 2017 hinbekommen“, so die Organisatorin.

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erstellt am 18.Apr.2016 | 10:00 Uhr

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