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Uetersener Nachrichten

06. Dezember 2016 | 13:07 Uhr

Almost Pop : Wunschlieder aus fünf Jahrzehnten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Pastor Stefan Weißflog war überwältigt. Am vergangenen Sonnabend konnte er in der Moorreger St.-Michael-Kirche mehr als 220 Fans der Gruppe „Almost Pop“ begrüßen. So viele Besucher kämen sonst nur zu Weihnachten, sagte der Geistliche. Aber die große Resonanz auf das vierte Konzert der „fast populären“ Musiker in Moorrege zeuge sowohl von der Qualität der Band, als auch von einer „weltoffenen und zugewandten Kirche“, so Weißflog.

Es gab musikalische Geschenke und knisternde Überraschungen von der generationsübergreifenden Musikformation, die von dem ebenso bunt gemischten Publikum mit Begeisterung angenommen wurden. Wie bei allen Konzerten von „Almost Pop“ war auch für diesen Auftritt kaum geworben worden, denn ihre große Fan-Familie ist stets informiert über die wenigen exquisiten Konzerte der Band, die sich aus einem festen Stamm erfahrener Musiker zusammensetzt und bei jedem Auftritt in neuer Konstellation auf der Bühne steht. Dieses Mal hatten sich 15 Instrumentalisten und Sänger zusammengefunden, die gewohnt unprätentiös, aufeinander eingehend und sich selber zurücknehmend mit ansteckender Freude und professionell das abwechslungsreiche Konzert rockten. Die Musiker Detlef, Mitsu, Mona, Annett, Jane, Ralf G., Bennet, Hannes H., Hannes W., Dirk, Sebastian, Gregor, Meike, Jessy und Franzi interpretierten auf unverwechselbare „Almost Pop“-Art Wunschlieder der einzelnen Mitglieder aus den vergangenen 50 Jahren. Alles war an diesem Abend dabei, von Balladen, über mitreißenden Country, eingehendem Pop der 1970er und 1980er Jahre, fetzigem Rock oder Blues. Stücke wie „Stairway To Heaven“, „Bilder von dir, „Strong“, „Who Wants To Live Forever“, ,,Coffee and Wine“ oder „Maniac“ versetzten das Publikum abwechselnd in andächtiges Lauschen, ins Träumen oder in Ekstase. Nach zwei Zugaben endete der Abend mit stehenden Ovationen.

Almost Pop – das Projekt

„Almost Pop“ bedeutet soviel wie „beinahe populär“. Die Grundidee der Initiatoren war, der Musik der letzten 50 Jahre eine Bühne zu geben. In unregelmäßigen Abständen treffen sich Interessierte, um sich außerhalb ihrer festen Gruppen auszuprobieren - gern auch einmal auf einem anderen Gebiet. „Almost Pop“ blickt nicht auf die Charts, sondern spielt Stücke, mit denen alle etwas verbinden. Die Musiker kommen zusammen und freuen sich, wenn es dem Publikum gefällt. Alter spielt keine Rolle - weder bei der Musik noch bei den Musikern. Wichtig ist, dass es klingt und jeder etwas davon hat. Es wirken Gitarren, Bass, Drums, die Stimme und was auch immer noch auf der Bühne Platz findet, mit. (uh) www.almost-pop.de

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erstellt am 18.Apr.2016 | 20:12 Uhr

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