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Uetersener Nachrichten

22. März 2017 | 23:24 Uhr

Windpark: Stadt spricht mit Dörfern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Repowering Entscheidung am 27. April

Wie wird sich die Stadt bei der Erweiterungsmöglichkeit des Windparks im Westen der Uetersener City positionieren? Noch bis zum 31. Mai haben die politisch Verantwortlichen Gelegenheit, gegenüber dem Land, das ihre Regionalpläne für die Windkraftnutzung fortschreiben möchte, Stellung zu nehmen. In der Rosenstadt soll es nach Ideen des Landes in Zukunft zwei voneinander getrennte Flächen geben, auf denen Betreiber Windkraftanlagen errichten können.

Das vorgeschlagene Eignungsgebiet westlich der Stromtrasse ist ein Vorranggebiet für Repowering. Östlich der Stromtrasse wurde die bestehende Windeignungsfläche erweitert. Beide Gebiete erstrecken sich auch auf Groß Nordender Gebiet, zudem kann in Neuendeich repowert werden.

Während für das Gebiet der Windeignungsfläche Bebauungspläne aufgestellt werden können und somit auch eine Höhenbegrenzung festgelegt werden darf, ist das auf den Flächen, die für das Repowering vorgesehen sind, nicht möglich. Betreiber von Windkraftanlagen können, sofern sie sich mit dem Grundstückseigentümer einigen, Anlagen errichten, die dem Stand der Technik entsprechen. Und die können durchaus bis zu 200 Meter hoch sein. Die Gemeinde wird nicht beteiligt.

Die Mitglieder des Bauausschusses haben während ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, noch nicht zu entscheiden, sondern zunächst auf die Gemeinden Groß Nordende und Neuendeich zuzugehen und dort ein Meinungsbild einzuholen. Entscheiden wird die Stadt somit erst am 27. April, während der nächsten Sitzung des Bauausschusses.

Die Fraktion der Bündnisgrünen hatte beantragt, dem Land schon jetzt zu signalisieren, dass man die Ausweisung der erweiterten Flächen im Windenergie-Eignungsraum Uetersen/Neuendeich/Groß Nordende begrüße.

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erstellt am 16.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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