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Uetersener Nachrichten

05. Dezember 2016 | 05:33 Uhr

Birkenallee in Uetersen : Wie giftig ist die Eibe an der Grundschule?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

BfB betont die Gefahr für die Schülerinnen und Schüler.

Uetersen | Im Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen wurde heftig über eine Eibe gestritten. Der Baum ist den Politikern während der jüngsten Schulbegehung aufgefallen, er wurzelt seit bereits seit vielen Jahren auf dem Pausenhof der Birkenalleegrundchule. Die Nadel des Baumes sowie die Kerne der Beeren sind giftig. Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen und Bewusstlosigkeit können die Folge sein. Selbst der Tod könne nach dem Genuss der Früchte eintreten, hat die Fraktion „Bürger für Bürger“ (BfB) in ihrem Antrag zur Sitzung geschrieben − zur Begründung, dass der Baum schleunigst gefällt werden muss. Die SPD-Fraktion folgte der Auffassung. Auch die Sozialdemokraten setzten sich argumentativ für das Fällen des Baumes ein, das Risiko einer Vergiftung sei zu hoch.

Beide Fraktionen verfügen allerdings nicht über die Ausschussmehrheit. Und ein weiterer Partner wollte sich nicht zu ihnen gesellen. CDU und die Grünen lehnten das Fällen ab, wenn der Baum so giftig sei, wie behauptet und diesbezüglich eine Gefahr für die Kinder darstelle, hätte die Verwaltung schon längst reagieren müssen. Man wolle nicht in das Geschäft der laufenden Verwaltung eingreifen.

Petra Jäger von der BfB-Fraktion verlangte namentliche Abstimmung. An der ablehnenden Haltung von CDU und Grünen änderte das nichts. Die BfB erwägt, das Pinneberger Schulamt einzubeziehen den Sachverhalt dort vorzutragen.

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erstellt am 11.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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