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Uetersener Nachrichten

06. Dezember 2016 | 11:19 Uhr

Schwimmhalle in Uetersen : Vor Sanierung: Sozialausschuss besucht die Jürgen-Frenzel-Halle

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Schließung wegen der anstehenden Renovierung wird voraussichtlich ab Oktober erfolgen.

Uetersen | Der Sozialausschuss hatte sich am Sonnabend in der städtischen Schwimmhalle umgesehen. Dort stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten im Wannenbereich des großen Beckens an, die vermutlich, so zumindest der jetzige Stand, im Oktober beginnen. Dann wird das große Becken für mehrere Wochen gesperrt. Wie saniert werde, also welches der geeigneten Verfahren in Uetersen zum Tragen kommen könnte, könne derzeit noch nicht mitgeteilt werden, informierte Bürgermeisterin Andrea Hansen die Politiker und die interessierte Öffentlichkeit. Nach wie vor sei starker Wasserverlust feststellbar, so André Bilitewski, der im Rathaus die Badaufsicht ausübt. Die erste Ausschreibung war erfolglos verlaufen, niemand interessierte sich für die zu vergebenden Betonarbeiten. Die zweite Runde ist in Vorbereitung.

Neben der „Dauerbaustelle“ Jürgen-Frenzel-Halle befasst sich Uetersens Politik derzeit mit der Sauna im benachbarten Gebäude. Die Einrichtung mit zwölf Liegeplätzen ist in die Jahre gekommen. Das wird auch immer wieder von den Männern und Frauen bemängelt, die die 90 Grad warme Oase der Entspannung regelmäßig aufsuchen.

Das Tauchbecken der Sauna ist seit neun Jahren geschlossen. Es muss mit einer automatischen Chloranlage versehen werden. Dieses Nachrüsten würde mehrere tausend Euro kosten.
Das Tauchbecken der Sauna ist seit neun Jahren geschlossen. Es muss mit einer automatischen Chloranlage versehen werden. Dieses Nachrüsten würde mehrere tausend Euro kosten. Foto: Plath

Auch am Sonnabend wurde der Innenbereich von anwesenden Saunafreunden zum Thema gemacht. Die Spinde benötigten einen Weißanstrich und wenn das Tauchbecken als ein solches schon nicht genutzt werden könne (es sei auch nicht unbedingt erforderlich), dann sei vielleicht das Aufstellen einiger Liegen nach dem Zuschütten des Beckens vorstellbar, wurde vorgeschlagen. Insgesamt bedürfe der Bereich einer kosmetischen „Behandlung“, dann werde die Sauna auch wieder stärker genutzt.

Weil sich die Politik derzeit auch mit dem Gedanken befasst, die Sauna aus Gründen mangelnder Wirtschaftlichkeit zu schließen, wurde seitens der Saunafreunde der Vorschlag unterbreitet, die Öffnungszeiten zu reduzieren.

Die Politik hat, was die „kosmetischen“ Sanierungsvorschläge betrifft, bislang keine Zahlen vorliegen. Über möglich Kosten kann derzeit also nur gemutmaßt werden. Der Sozialausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Protokoll der Begehung befassen und möglicherweise erste Entscheidungen auch bezüglich einer Attraktivierung der Sauna alternativ zur Schließung treffen. Die interessierte Öffentlichkeit ist auch dann herzlich willkommen. Zu Beginn einer jeden Sitzung können nämlich Fragen gestelllt werden.

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erstellt am 27.Jun.2016 | 16:15 Uhr

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