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Uetersener Nachrichten

09. Dezember 2016 | 03:05 Uhr

Fußball : Vier Verletzte, null Punkte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Hätten die 1. Herren des TSV Heist den TSV Sparrieshoop II am Dienstagabend geschlagen, wäre es ein Pyrrhussieg gewesen. Doch die „Heistmer Jungs“ verloren die Nachholpartie mit 0:1, was im Kampf um die Spitzenplätze in der Kreisklasse 1 einen herben Rückschlag bedeutete. Und sie verloren verletzungsbedingt auch noch vier (!) Spieler. „Das war ein ganz bitterer Abend, zumal uns die vier Verletzten wohl auch in den kommenden Wochen fehlen werden“, haderte der Heistmer Trainer Ingo Jopp.

Gegen die Sparrieshooper Reserve, die fußballerisch sehr stark war, hatten die Hausherren in der ersten Viertelstunde „große Probleme, ins Spiel zu kommen“, wie Jopp zugab. So hatten die Gäste früh zwei Großchancen: Die erste vereitelte der Heistmer Torwart Mike Imbeck stark im Eins-gegen-Eins-Duell (9. Minute), bei der zweiten lupfte der Sparrieshooper über die Latte (11.). In der Folge kam auch die Heim-Elf zu ersten Gelegenheiten: Einen Schuss von Heiko Jedamski blockten die Gäste ab (12.) und Jan-Luca Bruckmann zielte knapp vorbei (28.).

Kurz vor der Pause gab es dann die ersten beiden Verletzten zu beklagen: Jedamski wurde mit dem Verdacht, sich die Schulter ausgekugelt zu haben, vom Krankenwagen abgeholt. Dann musste auch Prange passen, nachdem ihm ein Sparrieshooper auf den Knöchel getreten hatte. „Der Knöchel ist gleich dick angeschwollen“, berichtete Jopp.

Nach der Pause waren die Heistmer unsortiert, was sicher auch den Umstellungen geschuldet war: Imbeck rettete zunächst noch stark (46.); doch weil Timo Kaland einen Diagonalpass nicht klären konnte, gelang Kevin-Joel Gibau mit einem Lupfer über Imbeck hinweg das 0:1 (48.). Die Heistmer glichen zügig aus, als Vazquez einen Eckstoß auf den kurzen Pfosten schlug, wo Bruckmann vor Gäste-Keeper Stephan Müller an den Ball kam und ihn einköpfte. Schiedsrichter Erol Sayan (SSV Rantzau) „überlegte daraufhin eine Minute, ehe er entschied, das Tor nicht anzuerkennen, weil er ein Foul von Bruckmann am Torwart gesehen haben wollte“, klagte Jopp.

Bei der nächsten Chance scheiterte Marc Richert nach einem Pass von Simon Reinecke an Müller (60.). Dann wurde der frisch eingewechselte Nils Ludwig von Florian Hänel an der Mittellinie brutal umgetreten ‒ Sayan zückte nur die Gelb-Rote Karte und nicht glatt „Rot“. Ludwig war somit der dritte Verletzte. Die Heistmer hatten in der Schlussphase weiter optische Vorteile, doch Ronny Strubes Direktabnahme ging knapp vorbei (81.) und bei der letztem Chance scheiterte Andre von Glahn aus Nahdistanz an Müller (87.). „In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, aber kein Glück gehabt“, so Jopp, der Bruckmann noch als vierten Verletzten vermeldete.

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erstellt am 20.Apr.2016 | 16:45 Uhr

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