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Uetersener Nachrichten

05. Dezember 2016 | 03:36 Uhr

Übungen und Kameradschaftspflege

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Aktionstage bei der JugendfeuerwehrNachwuchskräfte wenden neu erworbenes Lösch- und Erste Hilfe-Wissen versiert in Einsätzen an

Ausbildung in Theorie und Praxis, die Anwendung des Gelernten bei kleinen Übungen und Aktivitäten zur Kameradschaftspflege standen im Mittelpunkt des Aktionswochenendes der Jugendfeuerwehr Tornesch. Elf Mädchen und Jungen nahmen daran teil und wurden vom Ausbilderteam um Jugendfeuerwehrwart Andreas Nick sowie einigen Helfern aus der aktiven Wehr geschult und betreut. Der Erste Hilfe-Unterricht erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des DRK Uetersen, der auch die Mimen für die Übungen stellte und schminkte.

Die Schulungen umfassten zum Beispiel Erste Hilfe, das Erkennen und richtige Löschen eines „Fettbrandes“ oder das Abdichten von Leckagen. Unterricht, Übernachtung und Freizeitgestaltung erfolgten in den Räumen der Ahrenloher Wache. Von dort aus ging es auch zu den „Einsätzen“, zu denen die Nachwuchsfeuerwehrkräfte über die Lautsprecheranlage in der Wache gerufen wurden und die mitten beim Abendbrot oder DvD-Schauen und Relaxen unverhofft erfolgten. „Die Kids sollten einen fast realen Feuerwehralltag kennenlernen“, betont Jugendfeuerwehrwart Andreas Nick. So galt es bei den Übungen im Esinger Wohld einen brennenden Papierkorb abzulöschen und eine „verletzte“ Betreuerin des Waldkindergartens durch Erste Hilfe-Maßnahmen zu versorgen. Ein anderer „Einsatz“ führte die Jugendfeuerwehr auf einen Reiterhof, um dort die simulierte Leckage einer Rohrleitung zu schließen. „Die Kinder mussten ihr gerade erworbenes Wissen anwenden und kreativ sein. Sie haben die Aufgabe gut gemeistert“, betont Andreas Nick.

Auch einen „Heckenbrand“, ausgelöst durch einen Fettbrand in einer Bratpfanne, hatten die gut ausgebildeten Jugendfeuerwehrkräfte richtig einzuschätzen, zu löschen und eine Mime mit „Verbrennungen an der Hand“ zu versorgen. Auch bei einem Nachteinsatz, bei dem das brennende Objekt erst gefunden werden musste, beim Abstreuen einer Ölspur und beim Auffinden einer „vermissten Person“ in einem mit Rauch verqualmten Gebäude stellten die elf Jugendfeuerwehrkräfte ihr Wissen erfolgreich unter Beweis. Bestandteil des Aktionswochenendes war zudem die Besichtigung des Atemschutzübungshauses der Kreisfeuerwehrzentrale. Auch mit einem „Fehlalarm“ wurden die Nachwuchskräfte konfrontiert. Sie mussten zwar nicht zu einem Einsatz „ausrücken“, wurden aber um 7 Uhr morgens zum Joggen mit den Ausbildern erwartet. Mit dem Aufräumen des Übernachtungslagers in der Ahrenloher Wache und mit einem großen Currywurst-Essen wurde das Aktionswochenende der Jugendfeuerwehr beendet.

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erstellt am 26.Aug.2016 | 16:35 Uhr

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