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Uetersener Nachrichten

09. Dezember 2016 | 18:27 Uhr

Traditionspflege beim Schützenverein

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Königsfrühstück „König Günther VI.“ brachte Königsschild an / Bürgermeister für 30-jährige Mitgliedschaft geehrt

Beim traditionellen Königsfrühstück des Schützenvereins Tornesch wurden gestern die Pokalgewinner bekanntgegeben und langjährige Mitglieder geehrt, darunter auch Bürgermeister Roland Krügel. Beim anschließenden Königsschießen wurde vereinsintern der neue König ermittelt, der beim Königsball am 15. Oktober im Restaurant „Zur Erholung“ in Uetersen proklamiert wird. Begleitet vom Spielmannszug Esingen, zogen die Schützen vom Haus des amtierenden Königs Günter Hoppe zur Schützenhalle. Unter den Gästen des traditionellen Frühstücks waren Bürgervorsteher Peter Daniel, der Bundestagsabgeordnete Ernst-Dieter Rossmann, der Vereinsehrenvorsitzende Erich Eggers sowie zahlreiche Vertreter der Politik und Majestäten befreundeter Vereine. Die Jagdhornbläser des TuS Esingen hielten ein Ständchen.


Zahlreiche Pokale übergeben


Mit Spannung erwartet worden war die Bekanntgabe der Gewinner vereinsinterner Pokale: Den Schützenfestpokal, gestiftet vom Bürgermeister, gewann Schriftführer Jens Kaminski. Den Wellpappenpokal und den Pantherpokal, jeweils gestiftet von der Altonaer Wellpappenfabrik, überreichte dessen Produktionsleiter Reinhard Hausschild an den stellvertretenden Vorsitzenden des Schützenvereins, Henry Kliegel, und an Gerd Bertschus. Sieger beim Schießen der Betriebe und Vereine ist in diesem Jahr die Feuerwehr Tornesch.

Der Vereinsvorsitzende Udo Schöttler ehrte zahlreiche Mitglieder des SV Tornesch für langjährige Mitgliedschaften. Stolze 60 Jahre gehört Hermann Ohe schon den Tornescher Schützen an, Christa und Achim Macknow sowie Brigitte Liedtze bereits 40 Jahre. Prominentester Jubilar war mit 30 Jahren Mitgliedschaft Bürgermeister Roland Krügel.

Die amtierende Königsrotte erhielt in einem feierlichen Akt das Königsbesteck, ebenfalls gesponsert von der Altonaer Wellpappenfabrik. König Günter Hoppe brachte sein Königsschild im Vereinsheim an und komplettierte damit für dieses Jahr die lange Reihe an Holzschildern an den Wänden. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, und nun ist mein Beruf wieder mein Hobby“, erläuterte der passionierte Elektriker die Wahl seiner Motive: Ein Blitz, ein Strommast und eine Glühbirne zieren das von Burkhard Nietschmann geschnitzte Schild.

Nachmittags legten die Schützen am Gedächtnisstein auf dem Friedhof einen Kranz für die gefallenen Soldaten beider Weltkriege nieder. Wiederum angeführt vom Spielmannszug Esingen, marschierten sie zum Altenheim Cecilienburg und brachten den Bewohnern dort ein Ständchen.

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