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Uetersener Nachrichten

04. Dezember 2016 | 23:22 Uhr

Entwicklung und Themen vor Ort : SPD-Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann besucht Heidgraben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Radtour und Gespräch SPD-Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann bei Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen.

Heidgraben | Bevor sie sich im Sitzungszimmer des Gemeindezentrums über Themen, die in Heidgraben und aktuell in der Bundespolitik auf der Agenda stehen, austauschten, unternahmen der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann und Bürgermeister und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Ernst-Heinrich Jürgensen eine Radtour durch den Ort. An verschiedenen Stationen, an denen sich die Entwicklung und Vorhaben der Gemeinde abzeichnen, machten beide Halt. Darunter der im vergangenen Jahr geschaffene Kunstrasensportplatz, die Fläche eines geplanten Gewerbegebietes an der Hauptstraße/Jägerstraße, das Quartier an der Hauptstraße, in dem unter anderem seniorengerechter Wohnraum entstehen soll, sowie der MarktTreff. Auch die Flüchtlingsunterkünfte am Eichenweg lagen auf der Strecke der Radtour.

Ernst Dieter Rossmann setzte mit seinem Sommerbesuch eine Tradition fort. Über viele Jahre traf er sich mit seinem Parteifreund Udo Tesch, seit Mai Ehrenbürgermeister der Gemeinde. Seinen Antrittsbesuch bei Ernst Heinrich Jürgensen verband der SPD-Bundestagsabgeordnete mit einem kleinen Souvenir aus der Bundeshauptstadt und Wünschen für ein erfolgreiches Wirken sowie eine weitere gute Zusammenarbeit. Seit mehr als 15 Jahren kennen sich Ernst Dieter Rossmann aus der politischen Arbeit der Sozialdemokraten auf lokaler und regionaler Ebene. „Es freut mich, eine stetige Weiterentwicklung der Gemeinde zu sehen“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete. Er lobte den umfangreichen ehrenamtlichen Einsatz von Mitgliedern des Heidgrabener Sportvereins bei der Erstellung des Kunstrasenplatzes und den Einsatz von Politik und Gemeinde zur Schaffung von Gewerbeflächen und der Unterstützung von Gewerbetreibenden vor Ort für betriebliche Erweiterungen wie im Falle des Unternehmens Luttkau.

Anerkennung sprach Ernst Dieter Rossmann den Heidgrabenern aus, die sich bei der Integration von Flüchtlingen engagieren. Er wies in diesem Zusammenhang Bürgermeister Ernst Heinrich Jürgensen auf Maßnahmen der Bundesregierung zur Integration durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für 100.000 Ein-Euro-Jobs und den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug hin. „Die Kommunen sind aufgerufen, solche Möglichkeiten zu nutzen und Arbeitsgelegenheiten anzubieten“, so Ernst Dieter Rossmann.

Breitbandausbau ist Thema

Themen des Gedankenaustausches waren zudem der Breitbandausbau, den sich Heidgraben als Mitglied des Zweckverbandes Breitband Marsch und Geest für das zweite Quartal 2017 erhofft, sowie die Aufgaben, vor denen die Gemeinde zur Deckung des Bedarfs bei der Kinderbetreuung und im Rahmen der Grundschularbeit steht.

Gesprächsthemen über die kommunalen Grenzen hinaus waren das Strategiepapier „Starke Bahnanbindung im Kreis Pinneberg“, die Realisierung der K22 und das Erstellen eines Verkehrskonzeptes in der Region, das die Regelung der Verkehrsströme nach einem sechsspurigen Ausbau der Autobahn einschließt. Partei- und gemeindeübergreifendes Nachdenken und Handeln seien bei diesen Themen wichtig, waren sich die Gesprächspartner einig.

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erstellt am 11.Aug.2016 | 16:15 Uhr

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