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Uetersener Nachrichten

28. September 2016 | 00:16 Uhr

Akademie Theologie : So modern sind die heiligen Schriften

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Mittelpunkt steht immer die Frage nach der Bedeutung der christlichen Botschaft für unsere heutige Gesellschaft. In der Vergangenheit ging es schon um die Frage nach der Ethik, also der Lehre vom guten und richtigen Handeln, dann um die Themen Flucht und Vertreibung, mal um den „Tatort Altes Testament“ oder um die Theologie in Prosa und Poesie: Wenn Wera Lange vom Seniorenwerk im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein eine Vorlesungsreihe organisiert, geht es immer um Themen, die bewegen.

Am Freitag, 15. Januar, beginnt um 11 Uhr eine weitere, bereits die 13. Vortragsreihe im Rahmen der „Akademie Theologie“, eine Initiative von Seniorenwerk und Seniorenbildung. In den bis März geplanten wöchentlichen Vorträgen betrachten Theologen die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens und befassen sich mit der Bedeutung der heiligen Schriften in Judentum und Islam.

Acht namhafte Gastredner konnte Wera Lange in diesem Jahr gewinnen, darunter auch Propst Thomas Drope, der den Anfang macht, und seine Vorgängerin Monika Schwinge (22. Januar), die jeweils mit am Tisch sitzen, wenn die Programmplanungen beginnen. „Bibel und Leben – Leben und Bibel“ sowie „Altes und Neues Testament als heilige Schrift der Christen“ sind ihre Referate überschrieben.

Darüber hinaus kommt mit Halima Krausen eine der wenigen deutschen Imaminnen nach Pinneberg. Aufgewachsen in einer katholischen Familie, entdeckte sie bereits mit 13 Jahren den Islam für sich und ist seit 20 Jahren Vorbeterin in der Hamburger Imam-Ali-Moschee, außerdem Lebensberaterin und Seelsorgerin in ihrer Gemeinde sowie Gastdozentin an der Hamburger Universität.

In ihrem Vortrag am 29. Januar führt sie ein in den „Koran als heilige Schrift der Muslime“. Außerdem angekündigt haben sich Pastorin Annegret Reitz-Dinse (5. Februar, „Heilige Schrift im heiligen Raum?“), Pastor Jörg Ostermann-Ohno und der Politologe Paul Steffen (12. Februar, „Fluchtbewegungen und innerer Frieden“), Pastorin Sabine Denecke (19. Februar, „Der Sprung in den Brunnen der Bibel“), der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Pinneberg, Wolfgang Seibert (26. Februar, „Heilige Schriften des Judentums“) und Diakonie-Pastorin Maren von der Heyde (4. März, „Die Charta der Menschenrechte“).

Alle Vorträge finden von 9.30 bis 11 Uhr im Sitzungssaal des Pinneberger Katharina-von-Bora-Hauses, Bahnhofstraße 18-22 statt. Der Eintritt ist frei.

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erstellt am 06.Jan.2016 | 20:15 Uhr

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