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Uetersener Nachrichten

01. Oktober 2016 | 03:29 Uhr

Politiker sind unzufrieden : Schulentwicklung: Dieser Plan wirft viele Fragen auf

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Bildungsausschuss warf der Plan mehr Fragen auf, als er Antworten brachte, und daher soll während der nächsten Sitzung eine Fachkraft bei der Entschlüsselung helfen.

Uetersen | Der lang erwartete Schulentwicklungsplan erfüllt die Erwartungen der Uetersener Politik nicht. Im Bildungsausschuss warf er mehr Fragen auf, als er Antworten brachte, und daher soll während der nächsten Sitzung eine Fachkraft bei der Entschlüsselung helfen.

Über den vom Kreis erstellten Plan zeigte sich die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Heike Baumann (SPD), enttäuscht. Eigentlich soll der Plan die Entwicklung der Schülerzahlen prognostizieren, so dass die Politik den Bedarf an Schulklassen vor Ort planen und rechtzeitig bereitstellen kann. Baumann beklagte unter anderem, dass Zuzüge und Flüchtlingskinder erst im Nachhinein erfasst würden und in den Prognosen daher nicht auftauchten. Zudem seien die Grafiken, denen die relevanten Zahlen zu entnehmen sind, ohne Auswertung und ohne Resümee. „Dies auszuwerten, ist nicht Aufgabe der Verwaltung und auch nicht die des Bildungsausschusses“, so Baumann. „Daten und Schlüsse stimmen nicht“, befand auch Ingo Struve (SPD), unter anderem sei das Neubaugebiet in Tornesch überhaupt nicht berücksichtigt.

Inhaltlich auffällig, so Baumann, sei ein für die nächsten 15 Jahre vorausgesagter Rückgang der Schülerzahlen des Ludwig-Meyn-Gymnasiums und der Rosenstadtschule, bei relativ konstant bleibender Anzahl der Grundschüler. Wieso das so ist, blieb unklar. Die SPD-Politikerin schlug vor, „eine Fachkraft in den Bildungsausschuss einzuladen, die uns die Zahlen erläutert.“ Die Politiker begrüßten die Idee und nahmen den Vorschlag an.

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